KWAG-Fonds-Information "MCE Fonds 10 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG"

Trotz Restrukturierungsmaßnahmen ist der Zweitmarktfonds massiv in der Krise und wird liquidiert. Anleger müssen mit dem Totalverlust ihrer Anlage rechnen.

Wenn Sie Ihr Kapital retten wollen, müssen Sie jetzt handeln.

Der Zweitmarktfonds, der sich an Schiffsgesellschaften beteiligte, ist in der Krise. Trotz Restrukturierungmaßnahmen hat sich der Fonds bisher nicht erholen können und wird liquidiert.

Als Anleger müssen Sie mit dem Totalverlust Ihres investierten Kapitals rechnen.

Mit dem genannten Fonds konnten sich Anleger an der „MCE Fonds 10 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG“ (MCE 10 Sternenflotte FLEX IC5) beteiligen. Es handelt sich um einen sogenannten Zweitmarktfonds. Die Gesellschaft beteiligte sich via Portfolio an einer Vielzahl von Schiffsgesellschaften. Den Anlegern wurde durch die Darstellung der Konzeption eine besondere Sicherheit suggeriert. Verstärkt wurde diese Annahme durch vermeintlich besondere und sicherheitsorientierte Auswahlkriterien.

Der Investitionsfokus lag dabei auf Containerschiffen in der Größenordnung ab 4.000 TEU. Ergänzend sollte sich die Gesellschaft an Tanker, Bulk-Carriern und vereinzelnd an kleineren oder größeren Containerschiffen, Spezialschiffen und Mehrzweckfrachtern beteiligen. Dem Prospekt ist zu entnehmen, dass zum prospektierten Zeitpunkt keine Anteile erworben wurden und auch nicht in Aussicht stand, welche Anteile erworben werden sollten. Es handelt sich um ein reines Blind-Poolkonzept. Das Investitionsvolumen lag bei etwas mehr als 30 Mio. Euro. Eine Kündigung sollte erstmals zum 31.12. 2022 möglich sein. Für diese Zeit wurde den Anlegern ein Vermögenszuwachs nach Steuern von jährlich sechs bis acht Prozent - gemessen am Beteiligungskapital - prognostiziert.

Dieses Ziel wird die Gesellschaft definitiv nicht erreichen. Sie hat sich verspekuliert.

In Anbetracht dessen, dass die Beteiligung im Jahr 2012 aufgelegt wurde und unmittelbarer Bezug zum Schiffsmarkt bestand, hätte seinerzeit bereits erkannt werden müssen, dass der Erfolg ausbleiben würde. Der negative Effekt wurde verschlimmert, weil der Schwerpunkt des Portfolios überwiegend auf Containerschiffen lag. Zum einen widersprach das der breiten Streuung und zum anderen war zum Zeitpunkt der Konzeptionsaufstellung absehbar, dass besonders dieser Schiffsmarktbereich von den Folgen der Überkapazitäten betroffen sein wird.

Die Anleger wurden zudem aufgefordert, bei Restrukturierungsmaßnahmen mitzuwirken weiteres Kapital zu zahlen. Um den Druck auf die Anleger zu erhöhen wurde ihnen bei Nichtleistung mit persönlichen Konsequenzen gedroht, was schlichtweg unseriös ist.

Wir beraten und vertreten geschädigte Anleger, die die Beteiligungsgesellschaft „MCE 10 Sternenflotte FLEX IC5“ gezeichnet haben. Nicht nur gegen die beratenden Banken, sondern auch gegen die sogenannten Gründungsgesellschafter des Fonds, weil der Zeichnungsprospekt fehlerhaft ist.

Die uns bekannten Zeichnungsempfehlungen der Banken erfolgten ab 2012, also zu einem Zeitpunkt, als auch das Charterratenniveau wegen der angewachsenen Übertonnage seinen Tiefpunkt bereits erreicht hatte. Es war bereits klar absehbar, dass sich die Charterraten so schnell nicht wieder wird erholen werden. Im Gegenteil, sie mussten weiter fallen. Gleichwohl wurde in zahlreichen uns bekannten Beratungssituationen behauptet, die Beteiligung „MCE 10 Sternenflotte FLEX IC5“ sei ein solides, sicheres Investment, das darüber hinaus attraktive Renditen verspreche.  Die zahlreichen konkret bestehenden Risiken und Besonderheiten, die konkrete Absehbarkeit des Eintritts der Risiken, die hohen Weichkosten der Beteiligung, die nicht werthaltig in den Fonds flossen, oder die Tatsache, dass hinter dem Rücken der Anleger hohe Provisionen an den Vertrieb flossen, um dieses Investment „in den Markt zu drücken“

So ließen die beratenden Banken ihre Kunden sehenden Auges in einen zusammenbrechenden Markt investieren.

Auch der Fondsprospekt selbst ist wenig erhellend im Hinblick auf die konkret bestehenden Risiken und die prekäre Marktsituation. Für das Fondsportfolio wurde angesichts der damaligen Marktaussichten mit völlig unrealistischen Einnahmen kalkuliert. Zudem wurde auch im Fondsprospekt nicht auf die zahlreichen, konkret bestehende Risiken im Zusammenhang mit der Investition hingewiesen.

Prospektfehler ermöglichen eine sogenannte Prospekthaftungsklage.

Sie können jetzt gemeinsam mit anderen Anlegern klagen, was die Kosten deutlich verringert. Wir haben für Prospekthaftungsklagen eine besondere Strategie entwickelt, mit der wir die Kosten für jeden Anleger auf unter zehn Prozent seiner Beteiligungshöhe reduzieren können.

Darin enthalten sind Gerichts- und eigene Anwaltskosten im Klageverfahren sowie die Kosten für die Beteiligung an dem von uns initiierten Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.

Wir vertreten bereits in anderen KapMuG-Verfahren gegen verschiedene Fonds bzw. deren Verantwortliche weit über 1.000 Anleger und die jeweiligen Musterkläger. Aufgrund unserer nachgewiesenen Expertise haben die Oberlandesgerichte jeweils den Musterkläger in verschiedenen Verfahren aus dem Kreis unserer Mandanten ausgewählt.

Wenn Sie Ihr Kapital retten wollen, müssen Sie jetzt handeln. Wir befürchten, dass aufgrund der ausführlichen Geschäftsberichte aus dem Zeitraum 2015, die sogenannte kenntnisabhängige Verjährung Ihrer Ansprüche zum Ende 2018 eintreten dürfte.

Zögern Sie daher nicht, sich Rechtsrat einzuholen. Wir prüfen für Sie im Rahmen einer kostenfreien Erstberatung Ihre Möglichkeiten zu Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Constantin Wesser. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und wird Ihren persönlichen Fall prüfen und Sie über Ihre Möglichkeiten sowie die Chancen und Risiken umfassend aufklären

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Die KWAG-Fonds-Information steht HIER für Sie als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken bereit.