KWAG-Anleger-Information: SEAN RICKMERS Schiffahrtsgesellschaft mbH & Cie. KG -

Vermeintliche Fonds-Gläubiger fordern Ausschüttungen zurück. Sie haben als Anleger gute Chancen, die Forderung abzuwehren.

Für den bereits im Jahre 2004 aufgelegten Fonds wendet sich die Kanzlei Schulze & Braun GmbH als Vertreter der M.I.S.L. Maritime Investment an Shipping Ltd. an Fondsanleger und fordert in der Vergangenheit an Anleger gezahlte Ausschüttungen zurück.

Berechtigt? Unserer Ansicht nach haben Sie gute Chancen, sich gegen den angeblichen Anspruch erfolgreich zur Wehr zu setzen.

Zwar trifft es grundsätzlich durchaus zu, dass Paragraf 172 Abs. 4 HGB regelt, dass soweit die Einlage eines Kommanditisten zurückbezahlt wird, sie den Gläubigern gegenüber als nicht geleistet gilt und die Haftung wieder auflebt. Bei den in den Jahren 2005 bis 2009 geflossenen Ausschüttungen dürfte es sich ausweislich der Jahresabschlüsse jedoch nicht um sogenannte Liquiditätsausschüttungen gehandelt haben, die eine Haftung hätten wieder aufleben lassen. Die Gegenseite offenbart in ihrem Aufforderungsschreiben nur „die halbe Wahrheit“, indem die Stände des Kapitalkontos II wiedergegeben werden, um einen fortlaufend negativen Kontostand zu suggerieren. Es werden jedoch weder die Stände des Kapitalkontos I wiedergegeben, geschweige denn der Saldo aller Kapitalkonten, die keineswegs fortlaufend negativ waren, insbesondere auch nicht in den Jahren, in denen seinerzeit Ausschüttungen erfolgten.

Zögern Sie daher nicht, sich jetzt Rechtsrat einzuholen. Wir prüfen für Sie im Rahmen einer kostenfreien Erstberatung Ihre Möglichkeiten zur Abwehr unberechtigter Forderungen.

Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Marco Buttler. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und wird Ihren persönlichen Fall prüfen und Sie über Ihre Möglichkeiten sowie die Chancen und Risiken umfassend aufklären.

© KWAG RECHTSANWÄLTE, 8. 10. 2018

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