Tausende weitere Air-Berlin-Kunden gehen wohl leer aus

Tausende Mittelstrecken-Tickets der Air Berlin, die vor der Insolvenz-Anmeldung gebucht wurden und erst in der nächsten Flugplanperiode wirksam werden sollten, sind so gut wie wertlos, berichtet die Plattform Airliners.de am 11. 10. 2017 unter Berufung auf den Bonner Generalanzeiger.

Für die vor dem 15. August 2017 gekauften rund 90.000 Tickets der jetzt stornierten Kurzstreckenflüge werde es fast keine Erstattung geben, heißt es bei Airliners.de. Den Kunden stehe laut Branchenkennern lediglich eine geringe Entschädigungsgebühr zu.

Alle bis dahin aufgelaufenen Forderungen an das Unternehmen - also auch der Anspruch auf einen Flug - werden Teil der Insolvenzmasse, zitiert der Generalanzeiger laut Airliners.de einen Insolvenzexperten. Hinzu kämen noch einmal 10.000 Kunden von Langstreckenflügen, die Air Berlin bereits Ende dieser Woche einstellt, heißt es. Dagegen gebe es für Tickets, die nach dem Insolvenzantrag gekauft wurden, eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Erstattung.

Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie Ihre Ansprüche gegen Air Berlin unbedingt durch einen Fachanwalt prüfen lassen. Bei annullierten Flügen können Ihnen schnell erhebliche Schäden entstehen. Mindestens können Sie diese Anspüche im Insolvenzverfahren geltend machen.

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Den zitierten Artikel von Airliners.de finden Sie  HIER.