So absurd ist Deutschlands erstes Diesel-Fahrverbot

In Hamburg wird in einigen Tagen das erste Diesel-Fahrverbot eingeführt. Experten sagen voraus, das Verbot werde eher schaden als nützen. Die Schadstoffbelastung werde zunehmen und mehr Menschen betreffen, berichtet WELT.de am 23. 5. 2018

Jetzt steht fest: Am 31. Mai geht es los. Wie die Umweltbehörde der Hansestadt Hamburg am 23. 5. 2018 ankündigte, ist ab diesem Datum eine Sperrung zweier Straßenabschnitte für ältere Dieselautos und Lastwagen geplant. Die bundesweit ersten Diesel-Fahrverbote werden also Realität, heißt es bei WELT.de.

Die geplante Durchfahrtsperre ist an Absurdität jedoch kaum zu überbieten, der Nutzen mehr als fraglich, heißt es weiter. Das beginne schon bei den betroffenen Straßen. Lediglich zwei Teilstücke werden gesperrt, nämlich rund 600 Meter der Max-Brauer-Allee und etwa 1,7 Kilometer der Stresemannstraße.

„Fahrverbote, wie sie Hamburg jetzt plant, sind Aktionismus, absoluter Nonsens“, zitiert WELT.de den auf Verkehr spezialisierten Physiker und Dozenten an der Universität Duisburg-Essen, Michael Schreckenberg. „Die Schadstoffbelastung sinkt dadurch allenfalls in der betroffenen Straße, in den angrenzenden Stadtgebieten wird sie dagegen steigen“, sagt er demnach voraus. „Erstens wird es zu Umfahrungsverkehr kommen, die Leute lassen ihr Auto ja nicht einfach stehen, nur weil eine Straße gesperrt ist. Zweitens bedeuten Umfahrungsverkehre längere Strecken, also einen höheren Schadstoffausstoß“, so Schreckenberg zu WELT.de.

Anwohner dürften übrigens selbst auf jeden Fall auch die gesperrten Abschnitte befahren – egal wie alt ihre Dieselfahrzeuge seien. Trotzdem sind allein in Hamburg laut der Verwaltung noch mehr als 210.000 Dieselautos zugelassen, die nicht der Abgasnorm Euro 6 entsprechen und damit potenziell von den Durchfahrtsperren betroffen sind, heißt es weiter.

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