Lufthansa will Air-Berlin-Tickets nicht akzeptieren

Lufthansa kann sich aktuell vor Buchungen nicht retten. Air-Berlin-Tickets will der Konzern darum nicht akzeptieren, schreibt das Portal airliners.de am 20. 10. 2017. . Dabei seien Lufthansa-Airlines nach dem Aus der ehemaligen Konkurrenz oft die einzig verbleibenden Anbieter.

Im Zuge des baldigen Endes von Air Berlin kann sich Lufthansa demnach vor lauter Nachfrage kaum retten. Die Forderungen seitens der Politik und von Verbraucherschützern, auch Air-Berlin-Tickets zu akzeptieren, erteilte das Unternehmen laut airliners.de eine klare Absage.

Lufthansa und Eurowings seien aktuell "so gut gebucht wie nie zuvor", sagte demnach ein Unternehmenssprecher zu airliners.de. Es gäbe schlicht nicht die Kapazitäten für weitere Passagiere. Vor diesem Hintergrund könne es auch "nicht im Interesse des Verbraucherschutzes sein, wenn Lufthansa im Gegenzug die eigenen Passagiere stehen lassen müsste."

Eurowings will laut airliners.de nach dem Ende des Flugbetriebs von Air Berlin am 27. Oktober einigen gestrandeten Passagieren um 50 Prozent günstigere Rückflugtickets anbieten. Es gebe aber mehrere Voraussetzungen: Die Kunden müssten noch vor dem Insolvenzantrag am 15. August einen Hin- und Rückflug bei Air Berlin gebucht haben - und zwar ins Ausland. Innerdeutsche Verbindungen seien von der Aktion ausgeschlossen. Der Rückflug, den Air Berlin nun storniert, muss zwischen dem 28. Oktober und 15. November liegen.

Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie Ihre Ansprüche gegen Air Berlin unbedingt durch einen Fachanwalt prüfen lassen. Bei annullierten Flügen können Ihnen schnell erhebliche Schäden entstehen. Mindestens können Sie diese Anspüche im Insolvenzverfahren geltend machen.

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Den zitierten Artikel von Airliners.de finden Sie HIER.