Ermittler durchsuchen Daimler-Werke wegen Verdacht des Abgasbetrugs

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat mehrere Standorte des Autobauers Daimler durchsucht. Das melden am Mittag des 23. 5. 2017 verschiedene Medien, darunter die Sächsische Zeitung aus Dresden, die sich auf die Deutsche Pressseagentur (dpa) beruft. Wegen des Verdachts des Abgas-Betrugs bei Dieselfahrzeugen seien 230 Polizisten im Einsatz gewesen.

Ein Großaufgebot an Ermittlern habe Daimler-Werke wegen des Verdachts auf Abgas-Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen durchsucht, heißt es. Im Rahmen der Ermittlungen gegen bekannte und unbekannte Mitarbeiter von Daimler seien 23 Staatsanwälte und 230 Polizisten aus Baden-Württemberg und anderen Bundesländern im Einsatz gewesen, teilten die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg dazu in einer Pressemitteilung mit

Insgesamt seien elf Objekte in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Sachsen in Augenschein genommen worden, heißt es in der Sächsischen Zeitung. Gesucht worden seien „beweiserhebliche“ Unterlagen und Datenträger. Der Autobauer teilte demnach anfragenden Medien  mit, man kooperiere „vollumfänglich“ mit den Behörden, wie es in der Zeitung heißt. Weitere Angaben wollte die Firma mit Blick auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht machen.

Bereits im März waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bekanntgeworden. Sie richten sich gegen „bekannte und unbekannte Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung im Zusammenhang mit möglicher Manipulation der Abgasnachbehandlung bei Diesel Pkw“, zitiert die Zeitung in ihrem Bericht.

Den Artikel in der Sächsischen Zeitung können Sie HIER lesen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des baden-württembergischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Stuttgart finden Sie HIER.

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