Abgasskandal: Porsche beginnt mit Cayenne-Rückruf

Nach einer SPIEGEL-Enthüllung verhängte Verkehrsminister Alexander Dobrindt einen Verkaufstopp für den Porsche Cayenne, 21.500 Fahrzeuge sollten zudem zurückgerufen werden. Jetzt kann die Aktion anlaufen, schreibt das Nachrichtenmagazin auf seiner Website am 27. 10. 2017.

Der Rückruf der 21.500 von einer Abschalteinrichtung betroffenen Cayenne-Geländewagen werde konkret: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe das Software-Update freigegeben, mit dem das Schaltprogramm aus der Getriebesteuerung eliminiert werden soll. Voraussichtlich vom 6. November an würden die Kunden informiert und gebeten, einen Werkstatttermin zu vereinbaren, teilte Porsche demnach auf Anfrage von SPIEGEL Online mit.

Den Rückruf der Fahrzeuge vom Typ Cayenne Diesel mit 3-Liter-Motor hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) angeordnet. Zudem verhängte Dobrindt ein Zulassungsverbot für dieses Fahrzeug. Es sei eine Technik festgestellt worden, die erkenne, dass ein Fahrzeug auf einem Abgasprüfstand stehe, erläuterte Dobrindt. In Tests springe dann eine "Aufwärmstrategie" an, die im realen Verkehr nicht aktiviert werde, heißt es bei SPIEGEL Online.

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Den zitierten Artikel aus SPIEGEL Online finden Sie  HIER.