Fehler im Prospekt: Schadenersatz für Schiffsfonds-Anleger

Ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf gibt geschädigten Investoren Hoffnung. Auch andere Betroffene könnten davon profitieren, schreibt Peter Hanuschke am 18. 5. 2018 im Bremer WESER KURIER und zitiert dann KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens.

Zahlreiche Schiffsfonds-Anleger hätten in den vergangenen Jahren Millionenbeträge verloren, heißt es in dem Artikel. Nun hat das Landgericht Düsseldorf einer Anlegerin aus Hagen aufgrund von Falschangaben im Emissionsprospekt vollen Schadensersatz zugesprochen. "Das ist ein sensationelles Urteil zu Schiffsfonds", sagt ihr Anwalt Jan-Henning Ahrens aus Bremen. Denn auch andere Schiffsfonds-Anleger könnten von diesem Urteil profitieren.

Im Fondsprospekt zum „CFB-162“ werden laut Ahrens Expertisen angesehener Branchenanalytiker derart unvollständig zitiert, dass deren Aussagen ins genaue Gegenteil verkehrt werden, schreibt Peter Hanuschke weiter. 

Durch das Urteil kämen sicherlich auch andere Anleger von anderen Schiffsfonds in eine deutlich bessere Position. Denn das Prinzip ähnele sich: Präsentiert werde im Emissionsprospekt ein bestehender Fünf-Jahres-Chartervertrag, der für diesen Zeitraum tatsächlich für Sicherheit sorge. Allerdings sei häufig den Anlegern vermittelt worden, dass es ohne Probleme möglich sein werde, Anschluss-Chartervertäge gleicher Qualität abzuschließen. "Dann von einer Planungssicherheit von 15 Jahren zu reden, ist natürlich Blödsinn", wird KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens im WESER KURIER zitiert. Schließlich sei der Schiffs-Chartermarkt schon immer volatil gewesen.

Den vollständigen Artikel aus dem WESER KURIER vom 18. 5. 2018 finden Sie als PDF-Datei HIER oder online.

Mehr auch in der KWAG-Pressemitteilung, die HIER zum Download zur Verfügung steht.