Postbank wegen dem Immobilienfonds MCT Südafrika 3 unter Druck

Zahlreiche negative Presseberichte in den vergangenen Tagen dokumentieren die Schieflage beim Immobilienfonds MCT Südafrika 3. Die Anlegergelder, die ursprünglich in ein Hotelprojekt der gehobenen Kategorie in Südafrika fließen sollten, scheinen im Geflecht dubioser südafrikanischer Firmen versickert zu sein. Folglich droht den Investoren ein Totalverlust ihrer Anlagegelder.

Massiv unter Druck geraten ist in diesem Zusammenhang die Postbank. Sie war maßgeblich für den Vertrieb des nunmehr akut gefährdeten Fonds MCT Südafrika 3 verantwortlich. Die Vorwürfe reichen dabei von unzureichender Aufklärung und Beratung über die Risiken des Fonds bei dessen Vermittlung bis hin zum engen Zusammenwirken mit den Fondsinitiatoren des Fondshauses MCT über gewöhnliche Geschäftsbeziehungen hinaus.

Aufgrund dieser Entwicklung sah sich die Postbank nunmehr genötigt, eine Presseerklärung abzugeben. Darin wird die Prüfung der Angelegenheit durch eine „unabhängige“ Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angekündigt.

Rechtsanwalt Turhal Özdal von KWAG-Rechtsanwälte in Bremen rät den Anlegern des MCT Südafrika 3 Fonds sich möglichst zeitnah an auf diesem Rechtsgebiet spezialisierte Kanzleien zu wenden. „Denn eine anlegergerechte Lösung der Problematik seitens der Postbank ist trotz der Ankündigung einer kulanten Regelung aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit in ähnlich gelagerten Fällen nicht zu erwarten“, so Rechtsanwalt Turhal Özdal.

Rechtliche Ansatzpunkte zur Rettung der Einlagen sehen KWAG-Rechtsanwälte in der fehlerhaften Beratung der Anleger hinsichtlich der Sicherheit des Fonds. „Weitere Aspekte für mögliche Schadensersatz- und Rückabwicklungsansprüche gegenüber Beratern und dahinter stehende Banken können sich selbstverständlich auch aus der höchstrichterlichen kick-back Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ergeben“, fügt Rechtsanwalt Turhal Özdal abschließend hinzu.