Air Berlin: Wenig Hoffnung für Anleihegläubiger

Die Anleihegläubiger von Air Berlin müssen einen Großteil ihrer Forderungen abschreiben, berichtet am 22. 11. 2017 exklusiv die WirtschaftsWoche. Momentan sei mit einer Quotenzahlung von "ein Prozent oder auch darunter zu rechnen", sagte demnach der Generalbevollmächtigte gegenüber dem Magazin.

Der Generalbevollmächtigte der Airline, Frank Kebekus, bezifferte demnach auf der Versammlung der Anleihegläubiger in Berlin die Forderungen gegenüber der insolventen Fluglinie auf insgesamt 2,1 bis 2,2 Milliarden Euro. Demgegenüber verfüge die Gesellschaft nur über zwei zentrale Vermögenswerte, heißt es in der WirtschaftsWoche weiter: Zum einen würden der Gesellschaft durch den Verkauf der Beteiligung Luftfahrtgesellschaft Walther (LGW) rund 25 Millionen Euro zufließen. Dieser Betrag könne aber noch sinken. Zum anderen würden "mögliche Ansprüche gegen Etihad" bestehen. Das sagte laut WirtschaftsWoche Insolvenzsachwalter Lucas Flöther. "Mit Etihad wurden Verhandlungen dazu aufgenommen", sagte demnach Kebekus, auch Gutachter seien beauftragt worden. Im Rahmen eines Vergleichs mit Etihad seien 15 bis 18 Millionen Euro realistisch, erwartet Insolvenzexperte Flöther. Anfechtungen könnten im Zweifel aber in einen jahrelangen Rechtsstreit münden

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Den zitierten Artikel aus der WirtschaftsWoche finden Sie  HIER.