Lkw-Kartell

Gutachten zur Schadenshöhe liegt vor

Die Geschädigten des Kartells müssen eine konkrete Schadenshöhe darlegen, die sie durch die illegalen Preisabsprachen der beteiligten Lkw-Hersteller erlitten haben.

Der von uns beauftragte Experte hat sein Gutachten vorgelegt: Je nach Lkw und Ausstattung konnte er eine sogenannte „Overcharge“ von etwa 10 Prozent ermittelt. Das bedeutet für die vom Gutachter geprüften Fahrzeuge einen Schaden durch die Preisüberhöhung von rund 7.000 Euro.

Mit dem Gutachten werden wir und die mit uns kooperierenden Kanzleien nun für unsere Mandanten Schadensersatzansprüche geltend machen und entsprechende Klagen einreichen. Jede Kanzlei und auch jeder Spediteur erhält ein auf die betreffenden Lkw bezogenes, individuelles Gutachten.

Alle Lkw-Nutzer, die sich bisher nicht an dem Gutachten beteiligt haben, können dies ab sofort nachholen, sofern die betreffenden Fahrzeuge ab 2002 gekauft oder geleast wurden.

Wir konnten mit dem Gutachter einen neuen Auftrag abschließen, der es uns ermöglicht, wieder einen Preis von 100 Euro netto pro Lkw für das Gutachten anzubieten.

Wenn Sie sich nun anschließen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Sie sollten nunmehr schnell handeln, damit auch Sie vom Gutachten profitieren können.

LKW Kartell

Mein Unternehmen hat zwischen 1997 und 2011 Lkw der betroffenen Hersteller gekauft oder geleast. Ich möchte eine kostenlose Erstberatung durch einen KWAG-Rechtsanwalt.

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Kunden durch Preisabsprachen massiv geschädigt

Die Nutzfahrzeughersteller Daimler, DAF, MAN, Iveco, Scania und Volvo/Renault haben jahrelang illegale  Preisabsprachen getroffen. Dafür hat sie die EU-Kommission im Sommer 2016 mit einer Rekordbuße von fast drei Milliarden Euro bestraft. Der schwedische Hersteller erhielt dann im September 2017 einen Bußgeldbescheid über 880 Millionen Euro. Der zum VW-Konzern gehörende Hersteller MAN entging einer Bestrafung nur, weil er bei der Aufklärung der Vorgänge um das Lkw-Kartell mitgewirkt hat. Gegen das Unternehmen Scania laufen noch Ermittlungen.

In der Zeit zwischen 1997 und 2011 sind durch die illegalen Preisabsprachen Kunden geschädigt worden, weil die Hersteller sich auf ungesetzliche Art und Weise einer Konkurrenzsituation entzogen haben, die für Käufer von Vorteil gewesen wäre.

Wenn Sie in der fraglichen Zeit einen Lkw mit mehr als sechs Tonnen Gesamtgewicht der genannten Marken gekauft oder geleast haben, können Sie deshalb Schadensersatz einfordern.

In einer Kooperation mit weiteren Kanzleien bereiten wir bereits Schadensersatzklagen für mehrere Speditionen und Logistikunternehmen vor. Wir arbeiten dabei mit Fachverbänden der Verkehrs- und Transportbranche zusammen. Um eine schlagkräftige Bündelung der Ressourcen zu erreichen, sind wir auch an einer Zusammenarbeit mit den gegenwärtigen juristischen Beratern Ihres Unternehmens interessiert.

Nach dem Motto "lokal beraten, bundesweit handeln, gemeinsam gewinnen" stellen wir mittlerweile bundesweit ein Netzwerk von kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung. Sofern Sie also bereits zum Beispiel im Transport- und Speditionsrecht anwaltlich beraten werden, kann es sicher nützlich sein, wenn sich Ihre Anwälte in dieser Sache mit uns in Verbindung setzen.

Informationen zur "Anwaltskooperation Lkw-Kartell" finden Sie in unserer Pressemitteilung im News-Bereich. An der Kooperation sind gegenwärtig die Kanzlei Rückoldt, Ringel und Coll aus Brake, Bartholl & Rehbehn Rechtsanwälte in Partnerschaft aus Kiel, die Kanzlei Korten. Fehr. Partner aus Hamburg sowie die Berliner Kanzlei ZSKS Rechtsanwälte beteiligt. Die Kanzleien vertreten jeweils die Landesverbände Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin/Brandenburg im Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung e. V. (BGL).

Anspruchsgrundlage für Schadensersatz ist der § 33 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Das Gesetz sieht eine Beweiserleichterung durch sogenannte Bindungswirkungen vor: Das Bestehen eines Kartells muss nicht mehr bewiesen werden, vielmehr sind die Gerichte an die Feststellungen der Behörden gebunden.

Mehr Informationen zu den Beweiserleichterungen finden Sie HIER. Zum aktuellen Stand haben wir ein KWAG-INFO zusammengestellt, das Sie als PDF-Datei HIER herunterladen können.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf, wenn Sie zwischen 1997 und 2011 einen Lkw der Marken Daimler, DAF, Iveco, MAN, Scania oder Volvo/Renault gekauft oder geleast haben.

Achtung: Bei Käufen aus den Jahren 1997 bis 2001 sowie aus 2002 droht demnächst die Verjährung aller Schadensersatzansprüche. Sie sollten unbedingt sofort handeln!

Für eine kostenlose Erstberatung brauchen wir zunächst lediglich die Kauf- oder Leasingverträge der betroffenen Fahrzeuge. Sofern Ihr Unternehmen über eine Rechtschutzversicherung verfügt, stellen wir gerne die notwendigen Kostendeckungsanfragen für Sie.

Sie können auch rasch und unkompliziert über das Formular oben auf dieser Seite eine Erstberatung beauftragen, die für Sie in jedem Fall selbstverständlich kostenfrei ist.


Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens weist darauf hin, dass Schadensersatzansprüche für Fahrzeugkäufe vor dem Jahr 2002 in Kürze unwiderruflich verjähren.

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Mehr als 14 Jahre sprachen sich führende Lkw-Hersteller in Europa bei den Preisen ab. Für die Unternehmen hagelte es saftige Strafen. Die Schweden von Scania sträuben sich lange gegen einen Vergleich. Nun müssen sie zahlen. Das berichten am 27. 9. 2017 verschiedene Medien, darunter auch n-tv.

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Gutachter zur Schadensfeststellung wird beauftragt

Von KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

 

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KWAG - Rechtsanwälte wollen ein Gutachten zur Feststellung der Schadenshöhe beauftragen. Je mehr Beteiligte umso geringer die Kosten für jeden Einzelnen.

Von KWAG-Rechtsanwalt Sebastian Waldera

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Bei Fahrzeugen der zum Kartell gehörenden Marken, die in den Jahren 1997 bis 2001 gekauft oder geleast worden sind, droht Mitte Januar die Verjährung von Schadensersatzansprüchen.

Von Jens-Peter Gieschen, KWAG-Gründungspartner und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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Der LVB arbeitet für seine Mitglieder an der Aufarbeitung des LKW-Kartells, dabei wird der Verband künftig von Experten der Kanzlei KWAG - Rechtsanwälte unterstützt.

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Mehrere Anwaltskanzleien haben wegen des Lkw-Kartells Klage gegen die betroffenen Nutzfahrzeug-Hersteller angekündigt – darunter auch gegen Daimler.

Von Imelda Flaig, erschienen auf Stuttgarter-Zeitung.de am 28. Juli 2016 / 10:50 h

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