Kleinanlegerschutzgesetz: Bundesregierung schwärmt nicht für den Schwarm

Die Überprüfung des Kleinanlegerschutzgesetzes bedroht Crowdfinanzierungen von Immobilien, schreibt Jürgen Hoffmann im Tagesspiegel am 15. 5. 2017.

Wie das Damoklesschwert hänge ein Vorhaben der Bundesregierung über der Immobilienbranche, heißt es dazu im Tagesspiegel aus Berlin: Die Schwarmfinanzierung von Bauprojekten solle nach dem Willen von CDU- und SPD-Politikern nicht mehr von Vorschriften des Kleinanlegerschutzgesetzes befreit sein. Damit drohe der jungen Branche der Crowdfinanzierungs-Plattformen für Immobilien das Aus, heißt es in der zeitung weiter. Auch Projektentwickler und Baufirmen wären betroffen, denen ein innovativer und schneller Zugang zu Kapital versperrt werden würde.

Eine Gesetzesänderung würde außerdem zehntausende Kleinanleger, die in den vergangenen drei bis vier Jahren mit Summen ab 500 Euro am Immobilienboom mitverdienen konnten, von diesem attraktiven Segment ausschließen, schreibt der Autor.

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