Kreditrecht

In fast allen Lebensbereichen spielt geliehenes Geld heute einen wichtige Rolle. Sei es der klassische Überziehungskredit auf dem privat oder geschäftlich genutzten Girokonto, die Darlehensfinanzierung für eine Immobilie, für das neue Auto oder eine geschäftliche Investition.  Oder auch der Sanierungskredit zur Überbrückung wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

Bei Verhandlung und Abschluss solcher Verträge  gibt es meist ein starkes Ungleichgewicht im „Kräfteverhältnis“: Die Banken und Kreditinstitute setzen ihre Bedingungen durch.

Das geht von den zu stellenden Sicherheiten, den Konditionen der Darlehensverträge bis zu späteren Nachforderungen oder gar vorzeitigen Kündigungen.

Darlehensnehmer sind aber nicht schutzlos und haben Rechte, die sich auch durchsetzen lassen.

Etwa bei der Rückforderung unberechtigter „Bearbeitungsentgelte“, die von Banken immer noch beim Abschluss von Darlehensverträgen gefordert werden, bei der Frage der Freigabe von Sicherheiten während der Laufzeit eines Kreditvertrages oder bei Schadensersatzansprüchen bei (unberechtigten) Kündigungen der Kredite bzw. bei fehlerhafter Beratung durch die Banken im Zusammenhang mit Abschluss und/oder Besicherung von Darlehensvertragen oder Zinskonditionen (Stichwort SWAP-Verträge).

In all diesen Bereichen beraten wir Sie gern und bieten - insbesondere für Unternehmen - auch eine fachkundige Überprüfung ihrer bisherigen Finanzierungsstruktur, der vereinbarten Sicherheiten und Konditionen an.

Mehr Informationen zu unberechtigten Bearbeitungsentgelten finden Sie HIER.

Verhandlungen mit Banken sollten auf Augenhöhe geführt werden. Wir liefern Ihnen – gerade auch im Krisenfall – schlagkräftige Argumente, damit Sie nicht als Bittsteller den Sachbearbeitern der Banken gegenüber sitzen müssen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


Überhöhte Dispo-Zinsen? Schadensersatz fordern!

Jahrelang sollen eine Sparkasse und eine Volksbank Medienberichten zufolge zu hohe Zinsen für überzogene Dispokredite verlangt haben. Experten sprechen von einer "gängigen Methode".

Banken müssen nämlich den sogenannten Zinsabstand einhalten, was sie offenbar nicht getan haben. Danach muss der bei der Kontoeröffnung herrschenden Zins-Abstand zwischen dem Zentralbankzins und dem Dispo-Zins, der dem Kunden gewährt wurde, während der gesamten Laufzeit eingehalten werden. Wenn der Leitzins sinkt, muss auch der Soll-Zins für Girokonten sinken - das sogenannte Äquivalenzprinzip. Wird der Abstand im Laufe der Zeit aber größer, weil der Zentralbankzins immer weiter absinkt, der Sollzins fürs Girokonto aber nicht angepasst wird, streichen die Kreditinstitute den zusätzlichen Gewinn ein. Was offenbar nicht selten passiert ist.

Jetzt gibt es entsprechende Urteile, nach denen die Banken und Sparkassen Schadensersatz leisten müssen. Es geht um mehrere Hunderttausend Euro!

Lassen Sie sich nicht irrritieren, wenn es heißt, die meisten Ansprüche seien verjährt. Es gibt Möglichkeiten, die Fristen auszuhebeln.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie unbedingt Ihre Kontokorrente prüfen. Insbesondere wenn Sie ein mittelständisches Unternehmen führen. Wir begleiten die Kontenprüfung durch Experten unserer Kanzlei. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


Widerruf von Kfz-Finanzierungs- oder Leasingverträgen

Viele Autokäufer leasen oder finanzieren Ihr Fahrzeug. Die Gründe sind vielfältig: Man spart Liquidität und kann öfter mal das Auto wechseln.

Viele Kunden können jetzt ihre Kfz-Finanzierung widerrufen, unabhängig von der Marke. Dabei ist es auch völlig egal, ob das finanzierte Fahrzeug neu oder gebraucht ist, ein Diesel oder Benziner. Denn in vielen Finanzierungsverträgen finden sich formale Fehler. Dann können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch nach Jahren noch den Leasing- oder Finanzierungsvertrag widerrufen und bekommen Ihr Geld zurück.

Wir haben bereits etliche Widerrufsbelehrungen in Kfz-Finanzierungs- und Leasingverträgen verschiedener Anbieter geprüft und haben dabei zum Teil gravierende Fehler gefunden.

Zögern Sie also nicht! Schicken Sie uns eine Kopie Ihres Vertrags per Mail, Fax oder per Post zu und wir prüfen die Widerrufsbelehrung. Dann entscheiden Sie, ob Sie den Vertrag widerrufen wollen.

Mehr zum Thema Abgas-Skandal finden Sie HIER.

Spezialist für diesen Bereich bei KWAG RECHTSANWÄLTE ist Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



Banken und Sparkassen beschweren sich über eine EU-Richtlinie zu Baukrediten: Junge Familien und ältere Kunden würden diskriminiert. Jetzt berät der Bundesrat über eine Gesetzesänderung.

Von Michael Fabricius, erschienen auf DIE WELT mobil, am 14. 10. 2016 / 00:50 h

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Der Bausparvertrag galt lange als Basis für die Finanzierung des Eigenheims. Immer häufiger sehen sich Altkunden und Bausparkassen allerdings vor Gericht wieder.

Von Marcus Jung, erschienen in IMMOBILIEN ZEITUNG am 17. 8. 2016

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Xaver Kroner, Chef des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW), hält Wohnungsbau-Zielvorgaben der Politik für nicht erfüllbar.

Von Carsten Hoefer, Deutsche Presseagentur (dpa), erschienen am 3. 8. 2016 u. a. in Bayerische Staatszeitung (BSZ)

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