Kreditrecht

In fast allen Lebensbereichen spielt geliehenes Geld heute einen wichtige Rolle. Sei es der klassische Überziehungskredit auf dem privat oder geschäftlich genutzten Girokonto, die Darlehensfinanzierung für eine Immobilie, für das neue Auto oder eine geschäftliche Investition.  Oder auch der Sanierungskredit zur Überbrückung wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

Bei Verhandlung und Abschluss solcher Verträge  gibt es meist ein starkes Ungleichgewicht im „Kräfteverhältnis“: Die Banken und Kreditinstitute setzen ihre Bedingungen durch.

Das geht von den zu stellenden Sicherheiten, den Konditionen der Darlehensverträge bis zu späteren Nachforderungen oder gar vorzeitigen Kündigungen.

Darlehensnehmer sind aber nicht schutzlos und haben Rechte, die sich auch durchsetzen lassen.

Etwa bei der Rückforderung unberechtigter „Bearbeitungsentgelte“, die von Banken immer noch beim Abschluss von Darlehensverträgen gefordert werden, bei der Frage der Freigabe von Sicherheiten während der Laufzeit eines Kreditvertrages oder bei Schadensersatzansprüchen bei (unberechtigten) Kündigungen der Kredite bzw. bei fehlerhafter Beratung durch die Banken im Zusammenhang mit Abschluss und/oder Besicherung von Darlehensvertragen oder Zinskonditionen (Stichwort SWAP-Verträge).

In all diesen Bereichen beraten wir Sie gern und bieten - insbesondere für Unternehmen - auch eine fachkundige Überprüfung ihrer bisherigen Finanzierungsstruktur, der vereinbarten Sicherheiten und Konditionen an.

Mehr Informationen zu unberechtigten Bearbeitungsentgelten finden Sie HIER.

Verhandlungen mit Banken sollten auf Augenhöhe geführt werden. Wir liefern Ihnen – gerade auch im Krisenfall – schlagkräftige Argumente, damit Sie nicht als Bittsteller den Sachbearbeitern der Banken gegenüber sitzen müssen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Spezialist für diesen Bereich bei KWAG - Rechtsanwälte ist Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



Immobiliendarlehen in Fremdwährung – vorzugsweise in Schweizer Franken – sind in den vergangenen Jahren für viele Kreditnehmer in ganz Europa zur teuren Kostenfalle geworden. Nun hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) konkrete Aussagen zur Aufklärungspflichten der Banken getroffen.

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Darf eine Bank fünf Euro für einen Bank-Brief verlangen? Jetzt nicht mehr. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einige Extra-Gebühren für unwirksam erklärt. Darüber berichten am 12. 9. 2017 mehrere Medien unter anderem das ZDF auf heute.de. Kunden sollten Geld zurückfordern.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in zwei Verfahren entschieden, dass von Banken vorformulierte Klauseln über ein laufzeitunabhängiges Bearbeitungsentgelt in Darlehensverträgen mit Unternehmern unwirksam sind.

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Die Überprüfung des Kleinanlegerschutzgesetzes bedroht Crowdfinanzierungen von Immobilien, schreibt Jürgen Hoffmann im Tagesspiegel am 15. 5. 2017.

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Bausparkassen dürfen keine Gebühren für ihr Darlehenskonto mehr verlangen. Mit dem BGH-Urteil setzten sich Verbraucherschützer gegen die Badenia Bausparkasse durch. Das berichten verschiedene Medien am 9. 5. 2017

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Die Crowdinvesting-Plattform Exporo hat eine Umfrage unter ihren Kunden durchgeführt. Insgesamt haben 856 Crowdinvestoren an der Befragung teilgenommen.

Aus crowdfunding.de - das Crowdfunding-Informationsportal, erschienen am 11. 4. 2017

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Der BGH hat Bausparkassen grundsätzlich erlaubt, hochverzinste Verträge zu kündigen. Als Nächstes auf der Abschussliste der Finanzdienstleister: langfristige Sparverträge und Riester-Banksparpläne.

Eine Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen, erscheinen auf SPIEGEL Online am 25. 2. 2017 / 15:36 h

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