Bußgeld-Hammer: VW muss eine Milliarde Euro zahlen

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig verhängt wegen des Diesel-Skandals gegenüber dem VW-Konzern eine Geldstrafe ein Höhe von einer Milliarde Euro. Die Ermittler werfen dem Unternehmen „Aufsichtspflichtverletzungen“ vor. Volkswagen legt keine Rechtsmittel ein und „bekennt sich zu seiner Verantwortung“, berichten am 13. 6. 2018 verschiedene Medien, darunter auch die "Wolfsburger Zeitung".

Damit werden nach Angaben des Unternehmens und der Staatsanwaltschaft Braunschweig „Aufsichtspflichtverletzungen“ geahndet, heißt esin der Zeitung. Formal handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit; die Buße setze sich aus dem gesetzlichen Höchstbetrag von fünf Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 995 Millionen Euro zusammen, zitiert das Blatt einen Konzernmitteilung.

Der Autobauer verzichtet darauf, Rechtsmittel einzulegen und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung. Das Geld muss laut Staatsanwaltschaft innerhalb von sechs Wochen an das Land Niedersachsen gezahlt werden, heißt es weiter.

Nach den Ergebnissen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ist es zu „Aufsichtspflichtverletzungen in der Abteilung Aggregate-Entwicklung im Zusammenhang mit der Fahrzeugprüfung“ gekommen, zitiert die Zeitung weiter aus der VW-Mitteilung. Diese seien laut Staatsanwaltschaft „mitursächlich“ dafür, dass von Mitte 2007 bis 2015 „insgesamt 10,7 Millionen Fahrzeuge mit dem Dieselmotor der Typen EA 288 (Gen3) in den USA und Kanada sowie EA 189 weltweit mit einer unzulässigen Softwarefunktion beworben, an Abnehmer veräußert und in den Verkehr gebracht wurden“.

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Den in Auszügen zitierten Artikel aus der Wolfsburger Zeitung finden Sie  HIER.