Schiffsfonds "Santa- L" Schiffe

MPC Fonds "Santa-L" mbH & Co KG-Anleger bangen um ihr Geld – Verjährung droht! Anleger sollten keine Zeit mehr verlieren!

Ausschüttungen bleiben aus

Als Zeichner der "Santa L-Schiffe" mbH & Co. KG werden Sie mit Sorge die wirtschaftliche Entwicklung dieses Fonds beobachten. Schon geraume Zeit erhalten Sie keine Ausschüttungen mehr und müssen zudem mit Kapitalverlusten rechnen.

Charterraten stark gesunken

Die zwischen 2003 und 2005 emittierte "Santa L-Schiffe" mbH & Co. KG kalkulierte mit erheblichen Einnahmen aus den Charterverträgen für die Schiffe der vier sogenannte Einschiffsgesellschaften. Die tatsächlichen Einnahmen liegen jedoch hinter den prospektierten Werten zurück. In den Spitzenjahren 2007 und 2008 war es zwar noch möglich, Zins und Tilgung für die Finanzierung der Schiffe zu erbringen, eine Ausschüttung erfolgte jedoch bereits 2008 nur noch anteilig.

Seit 2009 erhalten Sie aber überhaupt keine Ausschüttung mehr. Im Jahr 2009 hatte der Schiffsfonds eine Liquiditätslücke von rund 17 Millionen Euro. Zwar verbesserte sich die Liquiditätssituation in den beiden darauf folgenden Jahren, weil das Defizit aus dem Jahr 2009 erst ausgeglichen werden musste, erfolgten in den Jahren 2010 und 2011 jedoch keine Ausschüttungen an Sie.

Keine Besserung in Sicht

Für das laufende Jahr ist zudem keine Besserung in Sicht. Denn im ersten Quartal fielen die Charterraten um zehn Prozent von 30.000 auf 27.000 US-Dollar. Folge: Auch künftig wird es wohl keine Ausschüttungen geben.

Schadensersatzansprüche prüfen-Prospekt fehlerhaft

Vor diesem Hintergrund sollten Sie nicht ungeprüft lassen, ob Ihnen Schadensersatzansprüche gegen die Sie beratende Bank oder auch einem Finanzdienstleister zustehen. Darüber hinaus hat unsere Prospektprüfung ergeben, dass der Fondsprospekt an zahlreichen Unzulänglichkeiten und Irreführungen leidet. Hierfür haften u.a. auch die Gründungsgesellschafter der Fondsgesellschaft, die persönliches Vertrauen für sich in Anspruch nahmen.

Was die Beratungen, die zur Zeichnung führten anbelangt, zeigt unsere jahrelange Erfahrung, dass Vermittler und Bankberater oftmals selbst keine Ahnung davon gehabt haben, um was für eine Kapitalanlage es sich genau handelt und welche Risiken mit dieser unternehmerischen Beteiligung verbunden sind.

Keine Aufklärung über Kick-Back Zahlungen

Totalverlustrisiken, mögliche Rückzahlungen von Auszahlungen, Währungsrisiken, sehr lange Laufzeiten und Beteiligungen an Betriebsfortführungskonzepten – all dies wurde bei der Anlageberatung mit Empfehlung zur Zeichnung oftmals pflichtwidrig nicht erwähnt. Ebenso hätte Sie die beratende Bank – soweit Sie von einer solchen beraten wurden – auf den Interessenskonflikt aus der Vereinnahmung sog. Rückvergütungen seitens der Fondsgesellschaft aufklären müssen, da sich solche Provisionszahlungen an die Bank nicht dem Emissionsprospekt entnehmen lassen.

Weichkosten über 15%

Da die Weichkosten des Fonds, sprich alle Kosten, die nicht direkt in die Schiffe fließen, zudem weit über 15% der Anlegergelder lagen, waren selbst Vermittler verpflichtet, hierüber aufzuklären.

Eine fehlerhafte Anlageberatung führt zu einem Rückabwicklungs- und Schadensersatzanspruch gegen den Vermittler oder die Beraterbank. Die Prospekthaftung ist daneben oder alternativ ebenfalls eine Option, sich schadlos zu halten.

Verjährung droht!!!

Aufgrund der langen Platzierungsphase des Fonds möchten wir zudem auf den Ablauf von Verjährungsfristen hinweisen. Spätestens verjähren Ansprüche aus einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds nämlich taggenau zehn Jahre nach Abschluss der Beteiligung. Gerade für Zeichner, die die Anlage ab dem 2. Quartal 2014 gezeichnet haben, steht dann unmittelbar der Eintritt der Verjährung bevor.

Sie sollten daher so schnell wie möglich prüfen lassen, ob und in welchem Umfang sie beim "Santa L-Schiffe" mbH & Co. KG Schadenersatzansprüche durchsetzen können, um Vermögenseinbußen zu begrenzen oder zu vermeiden. Zögern Sie also nicht, sich entsprechenden Rechtsrat einzuholen.