Schiffsfonds – Handlungsmöglichkeiten für Anleger

Während sich in den vergangenen Jahren Erfolgsmeldungen über die wachsende Containerschifffahrt häuften, steht die Branche heute im Zuge der weltweiten Finanzkrise vor ihrer größten Herausforderung.

Viele Schiffsfonds stehen kurz vor der Insolvenz und benötigen dringend neues Eigenkapital zum Überleben. Überkapazitäten, gesunkene Charterraten, gestiegene Betriebskosten, kombiniert mit einer äußerst restriktiven Kreditvergabe durch Banken führen dazu, dass mindestens 100 Fondsschiffe in Not sind und dringend frisches Kapital benötigen oder aber bereits zahlungsunfähig sind.

Mit der Not der Schiffsfonds folgen auch schlechte Nachrichten für die Anleger. So stehen Zeichner aktuell vor der Wahl, entweder Geld nachzuzahlen, erhaltene Auszahlungen zurückzuzahlen oder aber den Fonds insolvent gehen zu lassen mit der wahrscheinlichen Folge, ihre gesamte Einlage verlieren.

Fondsinitiatoren legen derzeit unterschiedlichste Sanierungskonzepte vor. Nicht immer informieren Geschäftsführung oder Treuhandgesellschaft, die oftmals mit dem Anbieter verwoben ist, die Zeichner in einer allumfassenden objektiven Art. Teilweise haben Anleger gehandelt und der Sanierung nicht zugestimmt. Oftmals wird aber im Vertrauen darauf, dass Fondsgeschäftsführung und Treuhand „schon das Richtige tun“ ohne genaue Prüfung zugestimmt.

Aber Geldnachzahlung oder Rückgabe der Auszahlungen muss für den Anleger individuell nicht immer die beste Alternative sein und sollte genaustens geprüft werden. Von der Geschäftsführung unerwähnt bleibt fast immer die Alternative des „Ausstiegs“ aus der Fondsbeteiligung und die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen etwa beteiligte Banken. Gerade nach diversen anlegerfreundlichen Urteilen des BGH im Verlauf des Jahres 2009 stellt sich dieses häufig als eine Alternative ohne allzu großes Risiko dar.

Es empfiehlt sich, in wichtigen Geldangelegenheiten einen neutralen Berater hinzuzuziehen. Bei Zeichnung der Anlage wurden viele Anleger hinsichtlich der jetzt realisierten Risiken nicht aufgeklärt. Zudem sind sie mit wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen konfrontiert, die sie alleine nicht überschauen können. Hier sollte der Fondsprospekt genauestens daraufhin untersucht werden, ob er mit den Rechtsgrundsätzen aus einer Vielzahl für Anleger erstrittener Urteile im Einklang steht. KWAG verfügt über ein umfangreiches Archiv fast aller Prospekte aus dem Bereich der Schiffsfonds und hat mit der Prüfung relevanter Prospektfehler begonnen.

Die KWAG hat eine Checkliste für Fondsanleger zusammengestellt (s.u.).

Neben Prospektfehlern können auch Ansprüche aus Falschberatung zum Zeitpunkt des Verkaufs der Beteiligung durch Banken oder anderen Vertriebsorganisationen entstehen.

KWAG vertritt bereits weit über tausend Anleger bei geschlossenen Fondsbeteiligungen und stellt sicher, dass mögliche Gesellschafterrechte und denkbare Schadensersatzansprüche gegen die Anbieter, den Vertrieb oder andere Personen sorgfältig (und in der Regel kostenlos) geprüft und dann auch erfolgversprechend geltend gemacht werden können.

Am 11.11.2009 findet eine Online-Expertenveranstaltung zum Thema Ausstiegsmöglichkeiten statt. Lassen Sie Ihre Ansprüche prüfen und informieren Sie sich bei unserer Online-Expertenveranstaltung. Melden sich jetzt hier an: Weiter zur Online-Anmeldung