KWAG-Fonds-Information "Lloyd Fonds 88 – Flottenfonds XI"

Schiffsgesellschaften mussten Insolvenz anmelden. Die Anleger verlieren Ihre Einlage. Rückforderungen der bisher gezahlten Ausschüttungen könnten folgen.

Wenn Sie Ihr Kapital retten wollen, müssen Sie jetzt handeln.

 

Mit dem genannten Fonds konnten sich Anleger an zwei Schiffsgesellschaften beteiligen:

-           MS „Barbados“ Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

-           MS „Bonaire“ Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

Es handelt sich um Containerfrachter der sogenannten Panamax-Klasse mit einer Stellkapazität von 4.330 TEU. Die Größenklasse wird so genannt, weil sie zum Zeitpunkt der Emission die größte Containerschiffklasse war, die den Panama-Kanal passieren konnte.

Beide Schiffsgesellschaften mussten jedoch im Jahr 2017 Insolvenz anmelden. Das bedeutet für die Anleger, ihr Kapital ist verloren. Als nachrangige Insolvenzgläubiger werden sie ohnehin erst bedient, nachdem alle anderen ein Stück vom restlichen „Kuchen“ bekommen haben. In der Konsequenz dürfte für die Anleger nichts übrig bleiben.

Für den weiteren Verlauf bleibt zudem abzuwarten, ob Ausschüttungen, die in der ersten Zeit der Beteiligung flossen, im Insolvenzverfahren wegen der wieder auflebenden Kommanditistenhaftung vom Insolvenzverwalter zurückgefordert werden.

Wir beraten und vertreten geschädigte Anleger, die die Beteiligung „Lloyd Fonds 88 – Flottenfonds XI“ gezeichnet haben. Nicht nur gegen die beratenden Banken, sondern auch gegen die sogenannten Gründungsgesellschafter des Fonds, weil der Zeichnungsprospekt fehlerhaft ist.

Die uns bekannten Zeichnungsempfehlungen der Banken erfolgten ab 2008, also zu einem Zeitpunkt, als auch das Charterratenniveau wegen der angewachsenen Übertonnage seinen steilen Sinkflug begann. Es war bereits klar absehbar, dass sich die Charterraten so schnell nicht wieder wird erholen werden. Im Gegenteil, sie mussten weiter fallen.

Hinzu kommt, dass es sich ausschließlich um sogenannte Panamax-Schiffe handelt, die ihren bauartbedingten Wettbewerbsvorteil, also die Fähigkeit, gerade noch den Panamakanal durchqueren zu können, aufgrund des Kanalausbaus in absehbarer Zeit verlieren würden. Natürlich können die Schiffe grundsätzlich auch auf anderen Routen fahren, nur dafür haben Panamax-Schiffe eher Wettbewerbsnachteile, da sie wegen ihrer Bauart einen hohen Treibstoffverbrauch haben und unattraktiver für Charterer sind. Deshalb sind gerade für die Panamax-Schiffe die Charterraten massiv gefallen.

Gleichwohl wurde in zahlreichen uns bekannten Beratungssituationen behauptet, dass die Beteiligung ein solides, sicheres Investment sei, das darüber hinaus attraktive Renditen verspreche. Die zahlreichen konkret bestehenden Risiken und Besonderheiten, die konkrete Absehbarkeit des Eintritts der Risiken, die hohen Weichkosten der Beteiligung, die nicht werthaltig in das Schiff flossen, oder die Tatsache, dass hinter dem Rücken der Anleger hohe Provisionen an den Vertrieb flossen, um dieses Investment „in den Markt zu drücken“.

Auch der Fondsprospekt selbst ist wenig erhellend im Hinblick auf die konkret bestehenden Risiken und die prekäre Marktsituation. Für das Fondsschiff wurde angesichts der damaligen Marktaussichten mit völlig unrealistischen Charterraten kalkuliert. Zudem wurde auch im Fondsprospekt nicht auf die zahlreichen, konkret bestehende Risiken im Zusammenhang mit der Investition hingewiesen.

Die genannten Prospektfehler ermöglichen eine sogenannte Prospekthaftungsklage.

Sie können jetzt gemeinsam mit anderen Anlegern klagen, was die Kosten deutlich verringert. Wir haben für Prospekthaftungsklagen eine besondere Strategie entwickelt, mit der wir die Kosten für jeden Anleger auf unter zehn Prozent seiner Beteiligungshöhe reduzieren können.

Darin enthalten sind Gerichts- und eigene Anwaltskosten im Klageverfahren sowie die Kosten für die Beteiligung an dem von uns initiierten Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.

Wir vertreten bereits in anderen KapMuG-Verfahren gegen verschiedene Fonds bzw. deren Verantwortliche weit über 1.000 Anleger und die jeweiligen Musterkläger. Aufgrund unserer nachgewiesenen Expertise haben die Oberlandesgerichte jeweils den Musterkläger in verschiedenen Verfahren aus dem Kreis unserer Mandanten ausgewählt.

Wenn Sie Ihr Kapital retten wollen, müssen Sie jetzt handeln. Auf den Tag genau zehn Jahre nach Zeichnung des Fonds verjähren unwiderruflich alle Ansprüche.

Zögern Sie daher nicht, sich Rechtsrat einzuholen. Wir prüfen für Sie im Rahmen einer kostenfreien Erstberatung Ihre Möglichkeiten zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Marco Buttler. Er ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und wird Ihren persönlichen Fall prüfen und Sie über Ihre Möglichkeiten sowie die Chancen und Risiken umfassend aufklären.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Die KWAG-Fonds-Information steht HIER für Sie als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken bereit.