AKTUELL: MS „SANTA-R Schiffe“-Insolvenzverwalter verlangt Rückzahlungen

Der Insolvenzverwalter des MPC-Fonds MS „SANTA-R Schiffe“ mbh & Co. KG fordert die Rückzahlung von Ausschüttungen in erheblicher Höhe. Die Fondsanleger sollen nun 53 Prozent der Zeichnungssumme zurückzahlen, weil angeblich die Haftung wieder aufgelebt sei, heißt es in einem an sie gerichteten Schreiben vom 3. Januar 2018.

Unser Expertenrat an alle Betroffenen: Zahlen Sie vorerst nicht!

Wir sehen nach intensiver Prüfung des Aufforderungsschreibens des Insolvenzverwalters Dr. Hagen Freiherr von Diepenbroick erhebliche Ansatzpunkte, die gegen die Durchsetzbarkeit der Forderung und für eine Verweigerung der Zahlung sprechen.

Zwar sind Anleger grundsätzlich verpflichtet, in bestimmten Fällen Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen, wenn es sich dabei nicht um Gewinnausschüttungen handelte. Allerdings müssen dafür eine ganze Reihe weiterer Voraussetzungen vorliegen und vom Insolvenzverwalter auch dargelegt werden, damit der Anspruch tatsächlich durchsetzbar ist.

Ob diese Voraussetzungen vorliegen, hat der Insolvenzverwalter in seinem Schreiben bislang nicht einmal ansatzweise dargelegt.

Zögern Sie daher nicht und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. KWAG Rechtsanwälte sind Experten für Kapitalanlagerecht und verfügen über jahrzehntelange Erfahrungen gerade auch auf dem Gebiet der Schiffsfonds. Wir prüfen für Sie im Rahmen einer kostenfreien Erstberatung alle Möglichkeiten zur Abwehr der Rückzahlungsforderung in Sachen MS „SANTA-R Schiffe“ mbH & Co. KG.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unser Informationsschreiben vom 17. 1. 2018 an die Anleger steht HIER als Pdf-Datei zum Download zur Verfügung.


KapMuG-Verfahren in Sachen MPC Fonds „Santa P-Schiffe 2“ und "Santa B Schiffe"

Das Oberlandesgericht Hamburg hat jetzt zwei von KWAG - Rechtsanwälte vertretene Musterkläger im sogenannten Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) "Santa P-Schiffe 2"  und "Santa B Schiffe" bestimmt. Es geht dabei um gravierende Prospektfehler, die einen Schadensersatz für die Anleger begründen.

Als betroffener Anleger reichen Sie am besten nun eine eigene Klage ein oder Sie melden innerhalb einer Frist von sechs Monaten ihre Ansprüche gemäß § 10 Abs.2 KapMuG an. Dabei müssen sich die Anmelder durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Ein entsprechende Kontaktformular finden Sie auf dieser Seite.

Klage und Anmeldung hemmen die Verjährung, die sonst taggenau zehn Jahre nach Zeichnung eintritt.

Mehr zum Thema sowie den Vor- und Nachteilen der beiden Möglichkeiten, sich am Verfahren zu beteiligen, finden Sie in einem KWAG-INFO "KapMuG-Verfahren".


Wir haben mittlerweile zahlreiche Fonds "unter Beobachtung", weil sie inzwischen ein sehr hohes Verlustrisiko für die Anleger entwickelt haben - darunter auch eine Vielzahl von Schiffsfonds.

Eine Liste aller "Fonds unter Beobachtung"-  nach Ausgabejahr sortiert - finden Sie HIER. Sind dort Fonds gelistet, in denen auch Sie finanziell engagiert sind, sollten Sie umgehend Kontakt mit uns aufnehmen.

Sie können dazu auch gleich diesen Erstkontakt-Fragebogen nutzen.

Es gibt für Sie als Anlegerin und Anleger Mög­lich­kei­ten, das Schlimms­te zu ver­mei­den oder um Ihr Ka­pi­tal zu­rück­zu­ho­len. Sie soll­ten jetzt han­deln. Was Sie tun kön­nen, er­fah­ren Sie auf KWAG-In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, die in Bremen, Düsseldorf, Hamburg und München geplant sind.

Wenn Sie an einer dieser kostenfreien Veranstaltungen teilnehmen möchten, klicken Sie bitte HIER.

Schiffsfonds

Die allermeisten Schiffsfonds sind gegenwärtig schwer in Seenot. Das liegt nicht am Meeresgott Neptun, sondern an Reedern, Fondsinitiatoren und finanzierenden Banken, die zum gemeinsamen Vorteil und zu Lasten der Anleger Schiffe bauen ließen, unabhängig davon, ob sie tatsächlich gebraucht wurden.

Im Jahr 2005 wurden in Deutschland die reinen Steuersparmodelle vom Gesetzgeber abgeschafft. Bis dahin waren Schiffsfonds für  Anleger wegen der Steuerersparnisse aus hohen Anfangsverlusten sehr attraktiv. Auch danach wurden weiter Schiffsfonds aufgelegt und Anlegern als lukrative Geldanlage angepriesen. Wobei der Nutzen für Anleger jetzt nicht mehr aus Steuervorteilen hergeleitet wurde, sondern aus der angeblich hohen wirtschaftlichen Ertragskraft der Schifffahrtsmärkte.

Was Sie als Anleger nicht wissen konnten und Ihnen auch niemand gesagt hat: Nichts ist so unkalkulierbar wie der Schifffahrtsmarkt.

Jeder Versuch, die Entwicklung über die Dauer eines Fondslebens von 15 bis 20 Jahren zu prognostizieren, muss scheitern. Die Charterraten, auf deren Höhe es bei Schiffsfonds in erster Linie ankommt, lassen sich nicht sinnvoll vorhersagen.  Dass prognostizierte Raten nach Ablauf der Erstcharter auch nur ungefähr erreicht werden, wäre reiner Zufall.

Es reicht nicht, wenn in den Verkaufsprospekten der allermeisten Schiffsfonds darauf hingewiesen wird, zukünftige Charterraten könnten nicht „exakt“ prognostiziert werden. Sie können nämlich nicht nur nicht exakt, sondern im Grunde überhaupt nicht verlässlich prognostiziert werden.

Das einzig verlässlich auf den Schifffahrtsmärkten ist die dort herrschende Unsicherheit und das damit verbundene ständige Auf und Ab der Fracht- und Charterraten.

Fondsinitiatoren sehen das natürlich anders: Die Misere resultiere aus einer Weltwirtschaftskrise, wird behauptet, hervorgerufen durch die Pleite der Lehman-Bank im Herbst 2008 und die sogenannte Subprime-Krise in den USA. Beides führte tatsächlich dazu, dass die Banken sich untereinander vorübergehend nicht mehr vertrauten, was den internationalen Warenaustausch im Jahr 2009 vorübergehend einschränkte und zu weniger Nachfrage nach Transportraum auf Schiffen führte.

Die "Nachfrage-Delle" war aber bereits 2010 ausgebügelt, trotzdem blieben die Fracht- und Charterraten im Keller. Das überrascht Fachleute nicht, denn sie wissen, dass niedrige Charterraten nur temporär auf Krisen zurückzuführen sind, sondern schlicht dem weltweit viel zu großen Angebot an Schiffstransportraum geschuldet sind.

Bereits seit der Jahrtausendwende vertreten wir Tausende von Anlegern und Investoren in diesem Marktsegment. Eine Auswahl an Fonds, in denen wir bereits für Mandanten tätig sind, finden Sie in der "Infothek" unter dem Stichpunkt "Fonds in Bearbeitung"

Aktuell sind die "Santa B Schiffsfonds" des Hamburger Emmissionshauses MPC Münchmeyer Peter Capital AG stark unter Druck. Die anhaltende Krise in der Schifffahrt hat auch bereits mehrere MPC-Schiffsfonds in die Insolvenz getrieben.

Im Herbst 2016 haben sich Kreditinstitute im großen Stil von Schiffsfinanzierungen getrennt. Hintergrund sind Bilanzkorrekturen, die vor allem die erheblichen Ausfallrisiken in den Büchern der Banken reduzieren sollen, die größten Teils allein aufgrund der Schiffskrise entstanden sind. Die schwerwiegenden Folgen für Anleger erläutert Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens in einem KWAG-INFO, das Sie auch in unserer Infothek unter dem Menüpunkt "KWAG-INFO" finden.

Wenn Sie in Schiffsfonds engagiert sind, nutzen Sie bitte diesen Erstkontakt-Fragebogen.


Wir haben gemeinsam mit der KWAG Consulting GmbH intensiv recherchiert und die wesentlichen Ursachen- und Wirkungszusammenhänge herausgearbeitet. Wir enttarnen dabei auch die Legende vom angeblichen Zusammenhang zwischen Schifffahrts- und der Weltwirtschaftskrise.

In einen KWAG-INFO SPEZIAL "Schifffahrtskrise" erläutern wir Ihnen die Zusammenhänge ausführlich und verständlich. Vor allem die desaströsen Auswirkungen auf die Schiffsfonds.

Wir planen außerdem kostenfreie KWAG-In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zu Schiffsfonds in Bremen, Düsseldorf, Hamburg und München.

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, klicken Sie bitte HIER.


Zur aktuellen Information versenden wir von Zeit zu Zeit ausführliche Rundschreiben an Anleger von einigen Schiffsfonds, die wir in Bearbeitung haben. Die Schreiben enthalten zum Teil auch Abstimmungsformulare und/oder Fragebögen.

Sie finden diese Rundschreiben mit den jeweiligen Anlagen hier als PDF-Dateien zum Download.

Wenn Sie künftig auch die aktuellen KWAG-Anleger-Rundschreiben per Post erhalten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.



Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



• Letzte Chance zur Sicherung von Schadensersatzansprüchen aus Beratungs- und/oder Prospekthaftung

• Nachschüsse für Restrukturierungmaßnahmen

• Absolute Verjährung im Jahre 2018

Wenn Sie Ihr Kapital retten wollen, müssen Sie jetzt handeln.

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• Zweitmarktfonds in der Krise

• Nachschüsse für Restrukturierungmaßnahmen

• Anleger müssen mit Totalverlust rechnen

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Der Zweitmarktfonds, der sich an Schiffsgesellschaften beteiligte, ist in der Krise. Durch Restrukturierungmaßnahmen wurde weiteres Geld durch Anleger nachgeschossen. Anleger müssen mit dem Totalverlust ihrer Anlage rechnen.

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Die Schifffahrtskrise allein auf die Wirtschaftskrise von 2008 zurückzuführen, ist nur die halbe Wahrheit, schreibt Peter Hanuschke im Bremer Weser Kurier am 16. 3. 2018 und zitiert in seinem Artikel mehrfach KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens: Viele Reeder haben immer weiter neue Schiffe bestellt...

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Schiffsgesellschaften mussten Insolvenz anmelden. Die Anleger verlieren Ihre Einlage. Rückforderungen der bisher gezahlten Ausschüttungen könnten folgen.

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Bei der MT "CONTI GREENLAND" blieben Ausschüttungen bislang hinter den Prospektprognosen zurück. Die Zukunft ist unsicher.

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