Anleger erhält nach dem Urteil des Landgerichts Oldenburg v. 19.12.2014, welches die KWAG-Anwälte erstritten haben, seine eigenfinanzierten Einlagen in Höhe von rd. 33.000 Euro bei Montranus II und in Höhe von rd. 28.000 Euro bei Montranus III zurüc

Anleger können auch nach vielen Jahren wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung beim obligatorischen Darlehen dieses widerrufen und erhalten ihre eigenfinanzierte Einlage zurück

 

 

Im Jahr 2004  hatte sich der Anleger und spätere Kläger am Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Nr. 158  mit 75.000 Euro beteiligt. Im Jahr 2005  hatte er  sich danach am Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Nr. 166  mit 100.000 Euro beteiligt. Diese Beträge stammten teils aus dem Vermögen unseres Mandanten, zum Teil wurden sie über ein Darlehen fremdfinanziert.

Bei der Beteiligung an einem Medienfonds war aus steuerlichen Gründen die teilweise Fremdfinanzierung obligatorisch. Im vorliegenden Fall stammte das Darlehen von der Helaba Dublin Landesbank Hessen-Thüringen International.

Die Ausschüttungen der Fonds wurden mit den Zinsverpflichtungen aus der jeweiligen Finanzierung verrechnet. Das Darlehen hinsichtlich der Beteiligung an Montranus II war im Dezember 2012 vollständig zurückgeführt.

Die Klage zielte deshalb hier darauf ab, die durch die Beteiligung am Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG verursachten finanziellen Schäden zu begrenzen.

 

Das Landgericht Oldenburg hat nun festgestellt, dass die seinerzeit im Darlehensvertrag verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft war. Deshalb steht dem Kläger ein sogenanntes ewiges Widerrufsrecht zu. Das Urteil ist umso erfreulicher – so KWAG-Partner Rechtsanwalt Gieschen -, da nach dem LG Oldenburg  der Widerruf des Darlehensvertrags im vorliegenden Fall selbst noch nach 6 Jahren und trotz der Kredittilgung möglich ist. Folge: Selbst heute noch kann der Kläger jenen Schaden gegen die fremdfinanzierende Bank geltend machen, der ihm durch die Fondsbeteiligung an sich entstanden ist.

 

Es handelt sich im vorliegenden Fall jeweils um einen Betrag von rund 33.000 Euro bei Montranus II einen weiteren von rund 28.000 Euro bei Montranus III, die die vor dem LG Oldenburg unterlegene Helaba Dublin dem Kläger überweisen muss – Zug um Zug gegen Übertragung der jeweiligen Beteiligung.

 

Nach KWAG-Erkenntnissen haben gut 8.000 Anleger in die drei Montranus-Beteiligungen I, II und III ein Eigenkapital von etwas mehr als 700 Millionen Euro investiert. Nach der Entscheidung des OLG Dresden und des LG Oldenburg  haben nunmehr sämtliche Investoren gute Chancen, die bei den Medienfonds-Beteiligungen entstandenen finanziellen Schäden zu kompensieren.

 

Anders als direkte Schadenersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung oder fehlerhafter Prospektgestaltung, die spätestens nach zehn Jahren verjähren, lassen sich mit dem sogenannten Widerrufshebel finanzielle Forderungen von Anlegern auch noch danach durchsetzen. Laut KWAG-Partner Rechtsanwalt Gieschen sind das Urteil des LG Oldenburg, welches noch nicht rechtskräftig ist, und das ebenfalls von der KWAG-Kanzlei erfolgreich erstrittene Urteil des OLG Dresden, ein weiterer Meilenstein zum erfolgreichen Darlehenswiderruf im Zusammenhang mit einer Beteiligung bei den drei Montranus-Beteiligungen I, II und III und damit zu einer erfolgreichen Schadensbegrenzung.

 

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Jens-Peter Gieschen, Partner

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