MPC Lebensversicherungsfonds

Bei den von MPC in den Jahren von 2002 bis 2006 initiierten 10 Lebensversicherungsfonds mit deutschen Policen ist offensichtlich von vornherein etwas falsch gelaufen!

Siehe hierzu unsere Pressemitteilung vom 18.12.2013 auf dieser Seite.

Das KWAG-Team hat neun der zehn MPC-Fonds mit deutschen Policen untersucht, nämlich:

  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus II
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus III
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus IV
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus V
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus VI
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus VII
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus Spezial
  • MPC Rendite-Fonds Leben Plus Spezial II

Alle MPC Rendite-Fonds mit deutschen Kapitallebensversicherungen produzieren Verluste für die Anleger in der Größenordnung von bis zu über 50 Prozent des eingesetzten Kapitals, wenn die letzten Ausschüttungsprognosen der Fondsleitungen zutreffen. Diese Verluste resultieren laut Fondsleitungen aus der niedrigen Policenverzinsung, bedingt durch die in den letzten Jahren und auch gegenwärtig sehr niedrigen Kapitalmarktzinsen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit! Einen wesentlich größeren Einfluss auf den voraussichtlichen Kapitalverlust haben die in den Verkaufsprospekten angepriesenen, aber offensichtlich nicht erzielten Einkaufsvorteile.

Die Einkaufsvorteile sollten entstehen, weil der Wert der anzukaufenden Policen wesentlich höher sein sollte als der dafür zu zahlende Preis, der in den genannten Fonds um 4 bis 4,8 Prozent über dem Rückkaufswert der Policen liegen sollte. Nach unseren Berechnungen, die sich unter anderem auf die aktuellen Ausschüttungsprognosen der Fondsleitungen stützen, wurden aber anstelle von insgesamt ca. 444 Millionen Euro Wertvorteilen nur Wertvorteile in Höhe von ca. 147 Millionen Euro erzielt. Mit anderen Worten: Die Fondsleitungen wollten für das vorhandene Einkaufsgeld Versicherungspolicen kaufen, deren Wert um 444 Millionen Euro über den geplanten Rückkaufswerten lag, haben aber nach unseren Berechnungen offensichtlich Policen eingekauft, deren Wert nur um 147 Millionen Euro über den geplanten Rückkaufswerten lag. Diese Differenz von 297 Millionen Euro zum Ankaufszeitpunkt und die darauf nicht zu erwirtschaftenden Policenzinsen führen alleine schon zu Ausschüttungs­verlusten von 529 Millionen Euro gegenüber den Prospektwerten. Dieses Ergebnis könnte auch der Grund dafür sein, dass der viel gepriesene Einkaufsvorteil oder der Wertvorteil bisher weder in einem der Verkaufsprospekte noch in der Ist-Berichterstattung zu den einzelnen Fonds in seiner geplanten oder tatsächlichen Höhe beziffert wurde.

Insgesamt sollten die neun von uns analysierten MPC-Fonds Ausschüttungen von 1,317 Milliarden Euro hervorbringen; gemäß den aktuellen Ausschüttungsprognosen sind aber nur Ausschüttungen von insgesamt 447 Millionen Euro zu erwarten. Die Differenz von 869 Millionen Euro entfällt mit 529 Millionen Euro (= ca. 61%) auf die nicht vorhandenen Wertvorteile/Einkaufsvorteile und nur mit 340 Millionen Euro (= ca. 39%) auf die niedrige Policenverzinsung. Die 61% wurden bisher in der Berichterstattung durch MPC nicht erwähnt!

Die nachstehende Übersicht enthält unsere Untersuchungsergebnisse für die einzelnen von uns untersuchten MPC Lebensversicherungsfonds mit deutschen Kapitallebensversicherungen:

Diesen Schaden, ob nun bewusst oder unbewusst herbeigeführt, der alle mehr als 21.000 Anleger trifft, sollten Sie als Anleger nicht hinnehmen und es gibt auch Mittel und Wege, ihn zu verhindern oder zumindest in engen Grenzen zu halten.

Aus Vergleichen, die KWAG in der Vergangenheit für mehrere Tausend Anleger - zum Beispiel für Medienfonds - erfolgreich herbeigeführt hat, wissen wir, dass positive Vergleiche dann leichter zu erzielen sind, wenn die „Macht“ vieler Anleger aufgeboten werden kann.

Wir bieten Ihnen deshalb an, sich an einer Interessengemeinschaft zu beteiligen, deren Ziel es ist, zunächst auf außergerichtlichem Wege die Realisierung der prognostizierten Kapitalverluste der mehr als 21.000 Anleger oben genannter Fonds zu verhindern.

Wenn Sie der von KWAG geplanten Interessengemeinschaft beitreten wollen, bitten wir Sie um einen Beitrag zur Deckung der entstehenden Kommunikationskosten in Höhe von 100 Euro pro Anleger. Bitte zahlen Sie diesen Betrag auf das Konto der KWAG Rechtsanwälte bei der Bankhaus Neelmeyer AG, Bankleitzahl 29020000, Kontonummer 1000735033, mit dem Vermerk „MPC deutsche LVs“ ein. Wir betonen ausdrücklich, dass Ihr Beitritt Sie nicht dazu verpflichtet, an etwaigen später zur Zielerreichung erforderlichen Klagen teilzunehmen. Wir betonen ausdrücklich, dass Sie außer zur Zahlung der 100 Euro zu NICHTS verpflichtet sind!

Bitte benutzen Sie für Ihre Beitrittserklärung das nachfolgende Formular, das Sie uns entweder online übermitteln oder ausdrucken und uns per Brief oder Fax schicken können.