KTAG Rechtsanwälte erwirken Arrestbeschlüsse beim Amtsgericht Rosenheim

KTAG Rechtsanwälte erwirken Arrestbeschlüsse beim Amtsgericht Rosenheim gegen die Akzenta AG und deren Hintermänner und vollstreckt in das von der Staatsanwaltschaft München sichergestellte Vermögen. Anleger sollten unverzüglich handeln, da eine Verteilung nach der Reihenfolge der Vollstreckungen vorgenommen wird. Wer zu spät kommt, geht leer aus!

Ihnen können neben möglichen Ansprüchen gegen die Akzenta AG selbst auch Ansprüche gegen die jeweiligen Vermittler zustehen. Diese Auffassung wird - erwartungsgemäß - von Seiten der Akzenta AG zwar verneint, weil nach deren Ansicht die teilweise strengen Haftungsgrundsätze des Kapitalanlagerechts nicht gelten sollen. Angeblich seien die so genannten "Umsatzbeteiligungen" keine "Kapitalanlagen". Aber diese bloßen Wortspiele, mit denen sich die Verantwortlichen einer möglichen Haftung entziehen wollen, ändert nichts an deren möglichen Haftung nach den Grundsätzen für Kapitalanlagegeschäfte. Unter einer "Kapitalanlage" versteht man jedenfalls eine (langfristige) Anlage von Kapital, die der Werterhaltung und Erzielung von Rendite dienen soll. Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen ist die Erwirtschaftung eines Ertrages (Rendite) Ziel einer jeden Investition in die Akzenta AG gewesen. Eine abschließende Beurteilung wird allerdings erst möglich sein, wenn im weiteren Verlauf des - insbesondere staatsanwaltschaftlichen - Verfahrens Licht ins Dunkel der so genannten "Umsatzbeteiligungen" gebracht wurde. Obwohl die Akzenta AG in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken versucht, an der Aufklärung der gegen sie erhobenen Vorwürfe nach Kräften mitzuwirken, hüllt sie sich in Schweigen, soweit es um die so genannten "Umsatzbeteiligungen" geht. Hier von einem "Betriebsgeheimnis" zu sprechen dürfte eine reine Schutzbehauptung sein. Gleichzeitig begründet dieses "Betriebsgeheimnis" aber auch einen Ansatzpunkt für eine mögliche Haftung der Vermittler der Umsatzbeteiligungen. Soweit es sich um eine Kapitalanlage handelt, sind Vermittler bzw. Berater nach der Rechtsprechung zu einer Plausibilitätsprüfung der Wirtschaftlichkeit der Kapitalanlage verpflichtet, bevor sie diese empfehlen. Mangels ausreichender Transparenz der Anlageform besteht aber der Verdacht, dass den Vermittlern und Beratern eine Plausibilitätsprüfung gar nicht möglich war. Betroffenen, die Ihre Rechte in dieser Angelegenheit wahren wollen, stehen wir gerne zur Seite. Um eine fundierte Einschätzung der Sachlage bieten zu können, bitten wir darum, uns die folgenden Unterlagen zukommen zu lassen:

- "Gedächtnisprotokoll" Wie wurde die Investition in die Akzenta AG "verkauft"? Wurden Sie nach Ihrer finanziellen Lage und Ihren finanziellen Zielen befragt? Wurde die Funktionsweise der Investition in die Akzenta AG erläutert? Welche Chancen und welche Risiken wurden dargestellt?

- Unterzeichnete Vollmacht

- Sämtliche Unterlagen, insbesondere Zertifikate oder Prospekte

 

Für Rückfragen steht Ihnen Rechtsanwalt Ahrens sowie Rechtsanwalt Dr. Ehlers gern zur Verfügung.