Boeing "Dreamliner" statt Airbus A380

Statt einer Großbestellung bei Airbus für weitere A380 überrascht Emirates ausgerechnet auf der Dubai Airshow mit einer Order über 40 Boeing 787, berichten am 13. 11. 2017 verschieden Medien. Der "Dreamliner" würde "mehr Betriebsflexibilität" bieten, zitiert das Fachportal airliners.de die arabische Fluglinie. Das A380-Programm stehe auf wackeligen Füßen.

Der Flugzeugbauer Airbus und sein kaum gefragtes Flaggschiff A380 haben auf der Luftfahrtmesse in Dubai einen üblen Start erwischt, heißt es auf dem Online-Portal: Während sich Airbus-Manager am Sonntag für eine Pressekonferenz mit der arabischen Fluggesellschaft Emirates bereit machten, betraten Manager des US-Herstellers Boeing den Saal.

Statt einem erwarteten Großauftrag über 36 Exemplare des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 kündigte demnach Emirates dort eine milliardenschwere Verpflichtungserklärung über 40 Boeing-Langstreckenflieger vom Typ "Dreamliner" an - und zwar in der längsten Ausführung 787-10. Die bestellten Flugzeuge würden ab 2022 ausgeliefert. Emirates' Auftrag für Boeing kommt laut airliners.de  mit 15,1 Milliarden US-Dollar (12,9 Mrd Euro) nach Listenpreisen auf einen ähnlichen Wert wie derjenige, mit dem Insider für Airbus gerechnet hatten.

Die Airbus-Leute, die den Saal bis dahin dominiert hatten, hätten daraufhin die Pressekonferenz verlassen, beschreibt airliners.de die Situation.

Zehn Jahre nach dem ersten Linienflug eines A380 hat Airbus demnach 317 Flugzeuge der Baureihe verkauft. Ausgeliefert seien bislang 216 Maschinen worden, sodass noch 101 in den Auftragsbüchern stehen. Das ist im Flugzeug-Geschäft nicht viel, heißt es bei airliners.de. Weil schon seit 2015 keine größeren Aufträge für den A380 mehr eingegangen sind, habe Airbus die Fertigung heruntergefahren. In der Branche werde spekuliert, ob der A380 über kurz oder lang ganz aus dem Airbus-Programm verschwindet, noch ehe er die Gewinnschwelle erreicht hat.

Viele Großraum-Passagierflugzeuge sind über Fonds finanziert worden. Weil die Fluggesellschaften inzwischen die Leasingverträge auslaufen lassen, müssen erste A380 bereits "eingemottet" werden. Wenn Sie in den betroffenen Flugzeugfonds engagiert sind, sollten Sie umgehend Kontakt mit uns aufnehmen.

Unser Rat: Als Anleger sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass etwaige Ansprüche nicht verjähren! Lassen Sie sich nicht von der Fondsgesellschaft "einlullen". Wenn die aktuellen Liquiditätsengpässe nicht behoben werden, hat das nicht nur erhebliche Konsequenzen auf die Ergebnisausschüttung, auch Ihr Kapital kann teilweise verloren gehen. Es gilt jetzt Ansprüche zu sichern, um später nicht leer auszugehen!

Dazu muss entweder die Fonds-Emittentin einen Verjährungsverzicht erklären oder Sie können als Anleger alternativ einen Güteantrag stellen, der die Verjährung ebenfalls hemmt.

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Den zitierten Artikel aus airtliners. de finden Sie  HIER.