Flugzeugfonds

Großraum-Passagierflugzeuge sind nicht mehr gefragt: Die Fluggesellschaft Singapore Airlines hat bereits die 10jährigen Leasingverträge für zwei Airbus A380 im Oktober 2017 und im Januar 2018 auslaufen lassen. Die Maschinen sind in Südfrankreich "eingemottet" und werden nun in Teilen verkauft, weil eine Weitervermietung gescheitert ist. Die Airline will auch das Leasing von zwei weiteren Dr.Peters-Fonds-finanzierten A380 ebenfalls nicht verlängern. Nun stellt auch Airbus die Produktion des A380 ein.

Flugzeugfonds

Ich habe Flugzeugfonds gekauft und möchte eine kostenlose Erstberatung durch einen KWAG-Rechtsanwalt.

Sind Sie rechtsschutzversichert?
Datenschutzhinweis*

* Pflichtfeld, bitte ausfüllen.


Die in Südfrankreich "eingemotteten" Maschinen, die nun zerlegt werden, sind durch die Flugzeugfonds "DS-Fonds Nr. 129" und "DS-Fonds Nr. 130" der Dr. Peters Group finanziert worden, die weitere elf Flugzeugfonds aufgelegt hat. Andere Maschinen dieses Typs wurden über Fonds des Emissionshauses Hannover Leasing AG finanziert.

Bis Anschlussverträge abgeschlossen worden sind, sollten die Flugzeuge zunächst nur vorübergehend auf dem Flugplatz in Frankreich zwischengeparkt werden. Jetzt heißt es, die Triebwerke sollen demnächst abgebaut und vermietet oder verkauft werden. Mehr dazu lesen Sie HIER.

Insider haben uns berichtet, dass die Airlines die Verträge nicht verlängern, weil an den Triebwerken teure Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssten und es billiger ist, mit den Maschinen nicht zu fliegen.

Im "DS-Fonds Nr. 131", der gleich zwei A380-Maschinen finanziert hat, besteht ebenfalls ein hohes Verlustrisiko für Anleger. Auch hier hat der Leasingnehmer Singapore Airlines die Verlängerungsoptionen bislang nicht gezogen. Die Dr. Peters-Group geht von der Rücklieferung der beiden weiteren Flugzeuge Ende April 2018 beziehungsweise Ende Juni 2018 aus. Der "DS-Fonds Nr. 131" wurde exklusiv von der Deutschen Bank platziert.

Wenn Sie in den genannten Flugzeugfonds engagiert sind, sollten Sie umgehend Kontakt mit uns aufnehmen.

Anleger sollten unbedingt sicherstellen, dass ihre etwaige Ansprüche nicht verjähren! Lassen Sie sich nicht von der Fondsgesellschaft "einlullen". Wenn die aktuellen Liquiditätsengpässe nicht behoben werden, hat das nicht nur erhebliche Konsequenzen auf die Ergebnisausschüttung, auch Ihr Kapital kann teilweise verloren sein. Es gilt jetzt Ansprüche zu sichern, um später nicht leer auszugehen!

Dazu muss entweder die Fonds-Emittentin einen Verjährungsverzicht erklären oder Sie können als Anleger alternativ einen Güteantrag stellen, der die Verjährung ebenfalls hemmt.

Achtung: Wenn Sie als Anleger jetzt nichts unternehmen, verlieren Sie sämtliche Ansprüche!

Investitionen in Flugzeuge sind ebenfalls ein relativ neuer Markt. Seit dem Jahr 2006 sind verstärkt Anbieter von geschlossen Fonds in diesem Segment tätig.

Auffällig ist, dass die Laufzeiten der ersten Leasing- oder Überlassungsverträge für die durch die Fonds finanzierten Flugzeuge zehn Jahre oder länger laufen. Das entspricht exakt der absoluten Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche.

Das größte Risiko bei diesem Anlageprodukt liegt darin, nach Ablauf der Leasingperiode eine rentable Anschlussverwendung für das Flugzeug zu finden. Gelingt das nicht, können hohe finanzielle Risiken für die betroffenen Fondsanleger entstehen. Gleichzeitig tritt aber auch die zivilrechtliche Verjährung für mögliche Schadensersatzansprüche ein.

Sie sollten also Ihre rechtlichen Möglichkeiten und finanziellen Risiken genau prüfen. Hierfür gibt es entsprechende Parameter und Prüfkriterien, die wir Ihnen gern fachkundig erläutern. Einen entsprechenden Fragebogen finden Sie HIER.


In einem KWAG-INFO SPEZIAL erläutern wir Ihnen ausführlich und verständlich die wesentlichen Ursachen- und Wirkungszusammenhänge in der Passagierluftfahrt, weil negative Auswirkungen auf einige Flugzeugfonds letztlich nicht ausgeschlossen sind. Sie können das Dokument HIER herunterladen.


Eine umfangreiche Liste von Flugzeugfonds verschiedener Emissionshäuser mit Hinweisen zum Ausgabejahr, den Laufzeiten, Leasingnehmern und anderen wichtigen Daten steht HIER als PDF-Datei zum Download bereit.


Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



Der europäische Flugzeugbauer Airbus verkündet das Aus für den weltgrößten Passagierjet A380. Die Produktion wird bis 2021 eingestellt, berichten am 13. 2. 2019 verschiedene Medien, darunter auch n-tv auf seinem Internetportal.

Weiterlesen

Der Auftrag stand schon länger auf der Kippe - nun hat die australische Fluggesellschaft Qantas endgültig ihre Order für acht bereits 2006 bestellte Airbus A380 zurückgezogen, berichten am 7. 2. 2019 verschiedene Medien, darunter auch SPIEGEL online.

Weiterlesen

Emirates überlegt offenbar, ihre bestehenden A380-Bestellungen auf den sparsameren Airbus A350 umzuschreiben. Damit stünde die Fortführung des Doppelstöcker-Programms rund ein Jahr nach seiner Rettung erneut vor dem Aus, berichtet am 1. 2. 2019 unter anderem das Fachmagazin airliners.de

Weiterlesen

Elf Jahre nach seinem Linienflug-Debüt wird der A380 zerlegt und in Einzelteilen verkauft, berichtet am 7. 1. 2019 die Berliner Morgenpost. Die Zerlegung hätte demnach Anfang Dezember 2018 begonnen.

Weiterlesen

Die ersten beiden A380-Flugzeuge werden noch in diesem Monat in ihre Einzelteile zerlegt. Auch zwei weitere Doppelstöcker gibt Erstkundin Singapore Airlines an den Leasing-Geber Dr. Peters zurück, meldet exklusiv am 4. 7. 2018 das Online-Portal airliners.de

Weiterlesen

Vier A380-Doppelstöcker hat die Dr. Peters Group bei Singapore Airlines untergebracht. Nachdem die Leasing-Verträge nun ausgelaufen sind, sollen ersten beiden Maschinen jetzt in Einzelteilen verkauft werden. Das berichten am 5. 6. 2018 verschiedene Medien, darunter auch airliners.de

Weiterlesen

Ob eine Krise in der Luftfahrt bevorsteht, wie die Geschäftsmodelle der Luftfahrtgesellschaften funktionieren und ob die Airline-Insolvenzen negative Auswirkungen auf Flugzeugfonds haben, erläutern wir Ihnen in einem KWAG-INFO SPEZIAL.

Weiterlesen