Schwarmfinanzierung - erste Immo-Pleite in Berlin

Von einem "Dämpfer für rasant wachsende Immobilien-Crowd" schreibt am 19. 9. 2017 das Manager Magazin. Das Crowdfunding, die sogenannte Schwarmfinanzierung von Projekten oder Unternehmungen also, wächst rasant und ist in Deutschland bereits zum Multi-Millionen-Geschäft avanciert. Das weitaus meiste Geld fließt dabei in Immobilien - und dort gibt es nun erstmals eine Pleite, heißt es in der Zeitschrift

Bei dem Immobilienvorhaben, für das beim Amtsgericht München vor wenigen Tagen Insolvenz beantragt wurde, handelt es sich laut Manager Magazin um den Bau einer Anlage mit 52 sogenannten Mikro-Apartments im Berliner Stadtteil Tempelhof. Das Projekt mit Namen "Luvebelle" habe ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 7,5 Millionen Euro. Insgesamt rund 1,25 Millionen Euro haben knapp 300 private Geldgeber über die Crowdfunding-Plattform Zinsland.de zur Verfügung gestellt - um dieses Geld müssen die Anleger nun bangen, heißt es weiter. Einem Bericht von "Stiftung Warentest" zufolge, den das Manager Magazin zitiert, ist es die erste Pleite eines Immobilienprojektes, das in Deutschland per Crowdfunding finanziert wurde. Damit erhalte die bislang nahezu makellose Bilanz des hiesigen Immobilien-Crowdfundings einen ersten Flecken.

Wenn Sie von der Insolvenz betroffen sind, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf.

Den zitierten Artikel aus dem Manager Maganzin finden Sie  HIER.