Finanzierung über Crowdinvesting bietet weniger Hürden als Bankkredite

Bei der Finanzierung ihrer Projekte vertrauen inzwischen viele Gründer auf Crowdinvesting. Eine solche Finanzspritze sei dabei oftmals einfacher zu bekommen als ein Kredit oder ein privates Investment, zitiert das Internetportal finanzen.de am 25. 1. 2018 KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens.

Crowdinvesting ist besonders interessant für Gründer, die sich scheuen, eine klassische Bankfinanzierung für ihr Projekt oder ihr Start-up zu nutzen, sagt Ahrens. Die Gründe seien naturgemäß vielschichtig. In Deutschland sei es - anders als etwa in den USA - sehr schwierig, Investoren zu finden, um eine neue Idee oder ein Start-up zu finanzieren. Hinzu komme, dass die klassischen Kreditgeber wie Banken das Risiko der Kreditvergabe über einen hohen Risikozins abbilden.

Zu den Rechten und Pflichten in Bezug auf Crowdinvesting erläutert KWAG-Rechtsanwalt Ahrens, dass die Anbieter von Crowdinvesting beziehungsweise die Emittenten als Ausgeber von Anleihen oder Wertpapieren sich an gesetzliche Vorgaben halten müssen. Die würden sich unter anderem aus dem Vermögensanlagengesetz ergeben. Dort sei geregelt, welche Form das Angebot haben darf und welche Personen investieren können. So sei die Höhe des Anlagebetrages limitiert. Bis 1.000 Euro ist alles eher problemlos, darüber muss eine Selbstauskunft vorgelegt werden, die geprüft wird, zitiert finanzen.de Jan-Henning Ahrens: "Mehr als 10.000 Euro gehen aber auch dann nicht."

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