Bundestagswahl: Wie wollen die Parteien Crowdfunding fördern?

Der Bundesverband Crowdfunding (BVCF) hat Parteien, die zur Bundestagswahl am 24.9.2017 antreten, zu Themen befragt. Alle Parteien bewerten das Instrument des Crowdfunding als positiv, betonen aber auch, dass für die Investoren weiterhin ein hoher Schutz gelten müsse.

Die BVCF-Wahlprüfsteine wurden beantwortet von CDU/CSU, SPD, Bündnis’90/Grüne, Die Linke und der FDP.

Die Parteien wollen demnach die Vorgaben der Europäischen Kapitalmarktunion und die beschlossene Senkung der Hürden für Unternehmen, die Crowdfunding nutzen, um auch deutsches Recht anzupassen.

Alle Parteien wollen auch den Zugang zu Kapital, insbesondere Wagniskapital, stärken. Bei konkreten Maßnahmen haben die Parteien aber Meinungsverschiedenheiten. Eine der Forderungen des Verbandes war es, dass das Invest-Programm für Business Angels, welches steuerlich gefördert wird, auch für Crowdinvestoren genutzt werden kann.

Alle Parteien wollen, dass das Angebot von Wohnungen deutlich erhöht wird. Crowdfunding wird von allen Parteien als eine Möglichkeit gesehen, um neue Wohnungen entstehen zu lassen.

Die Parteien haben sich alle ambitionierte Ziele gesetzt, um den Klimawandel entgegen zu treten und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern. Crowdfunding wird von allen Parteien als ein Instrument gesehen, um die Energiewende voranzubringen.

KWAG - Rechtsanwälte ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes Crowdfunding e.V. (BVCF). Im BVCF organisiert sich erstmals die deutsche Crowdfunding-Branche in einer professionellen Interessenvertretung.  Der BVCF will unter anderem auf mehr Professionalität, mehr Transparenz und hohen Investorenschutz hinwirken.

Ein Kurzzusammenfassung finden Sie HIER, die vollständigen und ausführlichen BVCF-Wahlprüfsteine können Sie HIER einsehen.