Hoffnung für P&R-Anleger

Im Container-Anlegerskandal gibt es Hoffnung für die Betroffenen: Bremer Kanzlei erwirkt bundesweit erstes Urteil im Container-Skandal gegen Finanzvermittler. Und das könnte Signalwirkung haben, heißt es am 5. 3. 2019 im WESER KURIER.

Vor dem Landgericht Erfurt ist laut WESER KURIER das erste Urteil im P&R-Anlageskandal gegen einen Anlagevermittler ergangen. Demnach wurde er zur Zahlung von Schadensersatz über 120 000 Euro verurteilt. In dem sehr ausführlich begründeten Urteil gut nachvollziehbar dargelegt, welche Pflichten Anlagevermittler von P&R-Kapitalanlagen seinerzeit zu erfüllen hatten, schreibt Autor Peter Hanuschke in seinem Artikel. Daher komme dem Urteil eine besondere Signalwirkung zu, da die große Mehrzahl der 54 000 geschädigten P&R-Anleger die Kapitalanlagen über Finanzvermittler und Banken erworben haben.

Die Unstimmigkeit im P&R-Geschäftsmodell bestand unter anderem darin, dass P&R weit mehr Geld an die Anleger auszahlte, als die Containervermietung einbrachte, heißt es weiter. Die „Stiftung Warentest“ hatte das im Juni 2017 publik gemacht, Diskussionen in der Fachwelt gab es aber schon Jahre vorher. „Grauer Kapitalmarkt“ ist der Branchenjargon für Investment-Firmen, die keine staatliche Erlaubnis benötigen und nur wenige gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen – anders als etwa Banken, die ohne Banklizenz nicht tätig werden dürfen und genau kontrolliert werden.

Schon zu Beginn des Insolvenzverfahrens hatte der Bremer Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens von der Kanzlei KWAG festgestellt, dass sich die Lage ganz erheblich zulasten der Anleger verschärft habe, schreibt der Autor des WESER KURIER weiter. Denn kein Anleger habe Eigentum an Containern erworben. Das würde dazu führen, dass die Anleger im Insolvenzverfahren sehr wahrscheinlich leer ausgehen würden. Mehr noch: Neben dem Verlust ihres Kapitals, drohe ihnen sogar weiterer Schaden. Denn der Insolvenzverwalter könne die bereits ausgezahlten Mieteinnahmen zurückfordern, weil für die Zahlungen rechtlich kein Grund vorhanden gewesen sei.

Dennoch bestünde eine Chance, das eingesetzte Kapital zu retten – unabhängig vom Insolvenzverfahren, sagt Ahrens. Denn nach Ansicht des Anwalts bestehen Schadenersatzansprüche gegen den Vertrieb und gegen Anlageberater. Denn viele Banken und Sparkassen hätten ihren Kunden die P & R-Container-Direkt-Investments empfohlen. Dabei sei häufig nicht korrekt über Risiken aufgeklärt worden. Wäre von den Beratern die vertragliche Konstellation auch nur oberflächlich geprüft worden, wäre sehr schnell klar gewesen, dass die Anleger tatsächlich überhaupt kein Eigentum an den Containern erwerben können.

Nur wenn Sie jetzt schnell sind, haben Sie als Anleger noch Chancen, trotz der Insolvenzen Ihr Investment zu retten.

Sie haben möglicherweise Ansprüche gegen den Vertrieb und gegen Anlageberater. Die Anlagen sind auch durch Kreditinstitute, zum Beispiel die Sparkassen, vertrieben worden. Wurde von dort nicht korrekt über Risiken aufgeklärt, machen wir als spezialisierte Fachanwälte für Bank-und Kapitalmarktrecht mit jahrelanger Erfahrung Schadensersatz für Sie geltend.

Warten Sie nicht weiter, auch wenn es immer noch heißt, "Ruhe bewahren", es werde sich schon alles zum Guten wenden. Das wird ganz sicher nicht passieren. Auch die genannten Mieteinnahmen werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erlösen lassen!

Handeln Sie jetzt!

Wenn Sie weiter warten, steigt nur das Risiko des Totalverlustes Ihres Investments

Wir haben vor Bremer Gerichten bereits Klagen in dieser Sache eingereicht. Hier steht eine Entscheidung noch aus. Mehr zum aktuellen Stand finden Sie in einer KWAG-Anlegerinformation.

Auch für die Anmeldung Ihrer Forderung zur Insolvenztabelle, was zurzeit noch möglich ist, ist unsere Kanzlei die richtige Adresse. Bitte vergessen Sie nicht: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Den in Auszügen zitierten Artikel finden Sie  HIER  oder als PDF-Datei zum  Herunterladen.