Anlageskandal: P&R-Container sollen über halbe Milliarde an Miete bringen

Insolvenzverwalter Michael Jaffé hält trotz anderslautender Forderungen einen schnellen Verkauf der vorhandenen knapp 630.000 Schiffscontainer nicht für sinnvoll, schreibt das Manager Magazin am 18. 10. 2018.

Die erste Abschlagszahlung ist nach wie vor für das Jahr 2020 geplant, heißt es. Jaffé hofft, bis Ende 2021 mit der Vermietung der Container 560 Millionen Euro zu erlösen - wenn alles glatt läuft. Gut 2500 Gläubiger erschienen nach Angaben des Münchener Amtsgerichts aam 17. Oktober persönlich in der Olympiahalle, weitere 7700 ließen sich durch Anwälte vertreten, heißt es im Manger Magazin. Auch KWAG-Rechtsanwälte waren vor Ort. Allein die Forderungen dieser 10.200 Anleger belaufen sich demnach auf über eine Milliarde Euro.

Zum Zeitpunkt der Pleite im März dieses Jahres hatten etwa 54.000 Anleger rund 3,5 Milliarden Euro investiert. Doch nach bisherigem Ermittlungsstand war ein Großteil dieses Geschäfts bloßer Schein - eine Milliarden-Luftnummer, heißt es weiter. Denn neben den knapp 630.000 existierenden Containern wurden den Anlegern etwa eine Million Container verkauft, die es gar nicht gab

Die P&R-Pleite könnte mit einem möglichen Schaden von bis zu zwei Milliarden Euro nach dem Flowtex-Skandal in den 1990er Jahren der zweitgrößte Betrugsfall seit 1945 sein, heißt es. Firmengründer Heinz Roth sitzt in Untersuchungshaft. Für sich persönlich habe der Firmengründer eine durchaus komfortable Existenz eingeplant: Roth wollte sich selbst von 2017 bis 2022 an Gehalt und Gewinnbeteiligungen 32 Millionen Euro auszahlen, zitiert das Manager Magazin aus einen Anlegerprospekt.

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