Container-Investments

Mehrere Firmen des größten deutschen Anbieters von Investments in Schiffscontainer, der P&R-Gruppe aus Grünwald bei München, haben Insolvenzantrag gestellt: die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH sowie die P&R Container Leasing GmbH.

Container Investment

Ich habe Container bei der P&R Gruppe gekauft und möchte eine kostenlose Erstberatung durch einen KWAG-Rechtsanwalt.

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Größter Anlage-Skandal in Deutschland?

Die Insolvenzen in der P&R Gruppe können sich zum größten Anlage-Skandal der deutschen Geschichte entwickeln - noch weit vor Prokon und Göttinger Gruppe.

Wenn Sie jetzt rasch handeln, haben Sie als Anleger noch Chancen, trotz der Insolvenzen Ihr Investment zu retten.

Es können Ansprüche gegen den Vertrieb und gegen Anlageberater bestehen. Die Anlagen sind auch durch Kreditinstitute, zum Beispiel die Sparkassen, vertrieben worden. Wurde von dort nicht richtig über Risiken aufgeklärt, machen wir als spezialisierte Fachanwälte für Bank-und Kapitalmarktrecht Schadensersatz für Sie geltend.

Auch für die Anmeldung Ihrer Forderung zur Insolvenztabelle beim Insolvenzverwalter sowie zur Vertretung Ihrer Rechte im Gläubigerausschuss ist unsere Kanzlei die richtige Adresse.

Einen entsprechenden Fragebogen finden Sie HIER.

Was Sie jetzt unbedingt tun sollten, erläutert Ihnen KWAG-Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens auch in der KWAG-Mediathek.

Container als sichere Geldanlage?

Die Anbieter lockten mit festen Mietzah­lungen, vergleichsweise kurzen Lauf­zeiten und einem "Rundum-sorglos-Paket": Sie kümmerten sich um die Vermietung und wollten die Container am Ende der Lauf­zeit sogar zurück­zukaufen.

War das Debakel absehbar? Wir glauben, ja - und zwar leider seit Jahren. Warum?

Das Geschäft blühte zu Anfang, weil mit dem steigenden Welthandel auch der Bedarf an Containern wuchs. Nicht zuletzt deshalb, weil der sogenannte Containerisierungsgrad, der Anteil der Containerladung an der Gesamtladungsmenge, ständig zunahm.

Woher kommen also die aktuellen Probleme?

  • Erstens nimmt der Containerisierungsgrad nicht mehr zu. Was in Containern verschifft werden kann, wird inzwischen in Containern verschickt. Mit einer Zunahme des Containerisierungsgrades ist kaum noch zu rechnen.
  • Zweitens wurden und werden die Containerschiffe immer größer und deshalb, entgegen dem ersten Anschein, werden immer weniger Container benötigt, um dieselbe Menge an Ladung zu transportieren. Mit der Größenzunahme verkürzt sich die Verweildauer eines Containers für den Ladungstransport sehr stark und die Container stehen schneller wieder für den Transport neuer Ladung zur Verfügung. Die Folge: Es werden trotz weiterhin zu beobachtender Zunahme der Ladungsmenge im Zusammenhang mit der Globalisierung immer weniger Container benötigt.
  • Drittens ist die tatsächliche Lebensdauer eines Frachtcontainers sehr viel länger als die steuerlich vorgegebene Lebensdauer. Aus den steuerlichen zehn Jahren werden im wirklichen Leben schnell mal 20 Jahre, was den Bedarf an neuen Containern ebenfalls stark einschränkt.

Die hier beschriebenen Entwicklungen sind seit Jahren zu beobachten und deshalb brauchte man keine Kristallkugel, um das Ende von P&R abzusehen.

Die P&R Gruppe betreut nach eigenen Angaben rund 50.000 Anleger und verwaltet rund 1,25 Millionen Containereinheiten. Mit einem platzierten Kapital von rund 440 Millionen Euro in 2017 gilt das 1975 gegründete Unternehmen als größter Anbieter von Container-Direktinvestments. In den vergangenen zehn Jahren soll ein Containerverkaufsvolumen von mehr als sieben Milliarden Euro abgewickelt worden sein.

Wenn Sie finanziell bei der P&R Gruppe engagiert sind oder Direktinvestments in Container getätigt haben, sollten Sie jetzt unverzüglich Kontakt mit uns aufnehmen.

KWAG RECHTSANWÄLTE haben langjährige Erfahrung mit dieser Art von Anlageprodukten und dabei erfolgreich die Interessen einiger Tausend geschädigter Anleger vertreten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Die Erstprüfung ist kostenlos. Nutzen Sie gleich die Formularbox oben auf dieser Seite.

 

Füllen Sie ganz einfach unseren Erstkontakt-Fragebogen aus, den Sie HIER finden.

 

 


Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



KWAG-Rechtsanwöt Jan-Henning Ahrens: Den meisten Anlegern gehören keine Container. Schadensersatzansprüche gegen Anlagevermittler möglich.

KWAG-Pressemitteilung vom 23. 4. 2018

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Die ersten Firmen der P&R Gruppe sind insolvent. Welches Risiko für Ihr Investment besteht, erläutert Ihnen Ekkehard Ahrens von der KWAG CONSULTING GmbH in einem KWAG-INFO.

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Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet am 20. 3. 2018 über die Insolvenzen innerhalb der P&R Gruppe und weist unter anderem darauf hin, dass dies nicht der erste Fall bei Container-Direkt-Investments ist.

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P&R sammelte Milliarden von zehntausenden Anlegern ein - und ist jetzt pleite, berichten am 19. 3. 2018 verschiedene Medien, darunter auch das manager magazin online.

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Die Finanzfirma P&R hat bei 50 000 Anlegern über drei Milliarden Euro für Investitionen in Container eingesammelt. Nun bleiben Zahlungen aus. Die Geschäftsführung schweigt, Experten befürchten Schlimmes, schreibt Markus Zydra am 15. 3. 2018 in der Süddeutschen Zeitung (SZ)und spricht vom "größten...

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Der Container-Spezialist P&R aus Grünwald bittet seine Vertriebspartner, keine weiteren Verträge über seine Direktinvestments mehr abzuschließen und hat die aktuellen Angebote geschlossen, berichtet am 8 3. 2018 Cash.Online.

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Anleger, die sich für bestimmte Direktinvestments des Container-Spezialisten P&R entschieden hatten, müssen derzeit Geduld beweisen: Das Unternehmen kann die versprochenen Mieten erst verzögert auszahlen, schreibt Finanznachrichten.de am 2. 3. 2018.

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