MHF Erste und MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. KG

MHF Erste und MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. KG – Jetzt ist es traurige Gewissheit, erste geänderte Steuersteuerbescheide der Wohnsitzfinanzämter eingetroffen, Anleger müssen hohe Steuernachzahlungen entrichten

Nach langen Jahren des Hoffens und Bangens ist es nun traurige Gewissheit. Die ersten geänderten Steuerbescheide der Wohnsitzfinanzämter sind an die Anleger versendet worden. In Anbetracht der, für viele Investoren unerwartet, hohen Steuernachforderungen (inkl. der Steuerzinsen) ist die Verunsicherung in der Anlegerwelt der MHF Academy Fonds groß.

Nach dem Ergebnis der Betriebsprüfung wurden die anfänglichen steuerlichen Verlustzuweisungen der Anleger der MHF Academy - Fonds durch die Steuerbehörden nun endgültig aberkannt. Es wurde unterstellt, dass die von den MHF Academy - Fonds mit den Studiopartnern vereinbarten Verträge unbeachtlich seien, weil jeweils eine internationale Koproduktionsgesellschaft bürgerlichen Rechts mit Ort der Geschäftsführung in den USA gegründet worden sei.

KWAG Rechtsanwälte hatten in der Vergangenheit in regelmäßigen Abständen vor diesem Szenario gewarnt und die Anleger aufgefordert, sich rechtlichen Beistand zu holen. Diejenigen, die diesem Rat folgten, sind nunmehr weniger beunruhigt, da ihre Klagen eingereicht sind bzw. kurz davor stehen.

Zudem können die KWAG Rechtsanwälte mittlerweile auch ein ganz frisches und obsiegendes Urteil in Sachen MHF Erste Academy präsentieren. Vor dem Landgericht Frankfurt wurde Ende August 2011 die Commerzbank AG aufgrund von Beratungsverschulden zu Schadensersatzleistungen an den Anleger verurteilt.

 Angesichts der jüngsten negativen Entwicklung ergibt sich für die Anleger der MHF Academy - Fonds aus Sicht der KWAG Rechtsanwälte daher dringender Handlungsbedarf. Geschädigte Investoren sollten sich darüber hinaus nicht mehr allzu viel Zeit lassen, da zum Jahresende zudem die Verjährung der Ansprüche droht. Hinsichtlich des MHF Erste Academy Fonds ist diese Rechtsfolge als sicher vorauszusagen, da diese Beteiligungen im Jahre 2001 gezeichnet wurden und hier die gesetzliche sog. ultimo Verjährung zum Ende diesen Jahres zur Anwendung gelangt.