AWD hat mehr als 15 % Provision kassiert

Nach neuesten Informationen von NDR-Info hat der AWD für die Vermittlung Fondsbeteiligungen teilsweise deutlich mehr als 15 % Provisionen vereinnahmt. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für geschädigte Anleger, den AWD auf Schadensersatz in Anspruch zu nehmen und die Beteiligung rückabzuwickeln.

Als freier Vermittler ist der AWD verpflichtet, Kunden über die Höhe der vereinnahmten Provision aufzuklären, soweit die Quote 15 % übersteigt. Dies konnte dem AWD in der Vergangenheit nicht nachgewiesen werden, so dass Gerichtsverfahren kaum Aussicht auf Erfolg hatten.

Aufgrund der jetzt bekannt gewordenen Informationen stellt sich die Sachlage vollständig anders dar. Allerdings muss schnell gehandelt werden.

Für Anlagen, die vor dem 01.01.2002 gezeichnet wurden, gilt eine absolute Verjährungsfrist von zehn Jahren, die am 31.12.2011 abläuft. Anleger, die ihre Chance auf Schadensersatz wahren wollen, müssen deshalb jetzt tätig werden.

Ab dem 01.01.2012 kann sich der AWD – ungeachtet der gravierenden Beratungsfehler und Pflichtenverstöße – auf Verjährung berufen. Anleger können Ansprüche dann nicht mehr durchsetzen.