VW profitiert von langen Diesel-Rechtsstreits

Hunderttausende Dieselfahrer wollen Geld von Volkswagen. Doch das Musterverfahren hat nicht einmal begonnen. Der Konzern spart so enorm viel Geld, meldet am 21. 8. 2019 das Handelsblatt.

Individuell klagende VW-Kunden bekommen vor Gericht häufig recht, müssen sich aber Nutzungsersatz anrechnen lassen. Das gilt auch für die Kunden, die sich der Musterklage angeschlossen haben. Je länger das Auto gefahren wurde, desto höher der Nutzungsersatz.

Für den Autohersteller bedeute der Nutzungsersatz ein Einsparpotenzial in Milliardenhöhe – und einen möglichen Anreiz, gerichtlichen Streit mit klagenden Kunden so lange hinauszuzögern wie irgend möglich, heißt es dort. Rund vier Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals dürfte Volkswagen ein großes Interesse daran haben, Rechtsstreitigkeiten in die Länge zu ziehen.

Den Wolfsburgern könnte vor allem entgegenkommen, dass die Verhandlung der Musterfeststellungsklage mit inzwischen rund 430.000 potenziell geschädigten Dieselbesitzern noch nicht einmal begonnen hat, schreibt der Autor im Handelsblatt.

Im Prinzip stehen die Vorzeichen für Kläger gut. Ein Großteil der Verfahren endet in Vergleichen. Denn die sind oft so attraktiv, dass VW-Kunden ihre Klagen zurückziehen. Die weit überwiegende Zahl der Landgerichte stehe inzwischen auf der Seite der Kläger.Das Handelsblatt zitiert unter anderem einen Jura-Professor: "Nach unserem aktuellen Auswertungsstand wurden VW und andere Hersteller bereits an 96 von 115 Landgerichten verurteilt.“

Warten auch Sie deshalb nicht länger. Wir prüfen kostenlos ihre Ansprüche und geben Ihnen fundierte Entscheidungshilfen, auf die Sie sich verlassen können. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir erläutern Ihnen gern, was Sie unternehmen müssen, damit Sie im Abgas-Skandal am Ende nicht auf Ihrem Schaden sitzen bleiben.

Unser Expertenrat zur Musterfeststellungsklage: Sie sind als Besitzer eines abgas-manipulierten Diesel-Fahrzeugs besser beraten, ihre Ansprüche individuell geltend zu machen.

Übrigens: Auch wenn Sie sich bereits der Musterfeststellungsklage angeschlossen haben, könnten Sie dennoch individuell klagen.

Mehr zur Musterfeststellungsklage in einem ausführlichen "KWAG-INFO" zum Download HIER und zum Thema "Abgas-Skandal" auch in der KWAG-Mediathek.

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