Händler muss Betrugs-Diesel zurücknehmen: VW verliert erstmals Prozess in wichtiger Instanz

Volkswagen versuchte bislang bei den Prozessen wegen manipulierter Autos stets, Urteile von Oberlandesgerichten zu verhindern. Das ging nun schief: Das OLG Köln entschied zugunsten eines VW-Kunden, berichten am 12. 6. 2018 verschiedene Medien, darunter FOCUS online.

Das OLG Köln hat demnach als erstes deutsches Oberlandesgericht einen ortsansässigen Autohändler zur Rücknahme eines Betrugs-Fahrzeugs aus dem VW-Konzern verurteilt. Die OLG-Richter bestätigten das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln. Der Händler muss den Wagen zurücknehmen. Der Käufer erhält den Kaufpreis zurück, von dem eine Nutzungsentschädigung abgezogen wird, heißt es bei FOCUS online.

VW war es bislang stets gelungen, OLG-Urteile zu verhindern - dafür hatte man auch teure Vergleiche auf den unteren Instanzen in Kauf genommen. Denn VW fürchtet eine Klageflut nach erfolgten OLG-Urteilen, an denen sich andere Gerichte wohl orientieren würden. Bislang haben laut FOCUS online nur rund 30.000 von insgesamt rund 2,4 Millionen Besitzern eines betroffenen Fahrzeugs auch wirklich geklagt.

Wenn Sie zu den geschädigten Fahrzeug-Besitzern gehören, sollten Sie unbedingt jetzt handeln.

Wir prüfen für Sie Rücktritts-, Rückabwicklungs- und Schadensersatzansprüche.

Bei der Durchsetzung Ihrer Kundenrechte ist es sinnvoll, anwaltlich begleitet zu werden.  Unsere Kanzlei hat in Sachen Abgasmanipulation bereits für eine Vielzahl von Mandanten die notwendigen juristischen Schritte eingeleitet und zahlreiche, durchweg positive Ergebnisse erreicht.

Wir sind Experten für Schadensersatz.

Wir vertreten Sie gegen VW - und andere Hersteller -, auch um technische Hardware-Lösungen durchzusetzen. VW hat betrogen und muss jetzt die Kosten für die geeignete Abhilfe tragen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir erläutern Ihnen gern, was Sie unternehmen müssen, damit Sie am Ende nicht auf Ihrem Schaden sitzen bleiben.

Den in Auszügen zitierten Artikel finden Sie  HIER.