Diesel-Skandal Autofahrer erringen Sieg gegen Daimler

Das Landgericht Stuttgart hat Daimler wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung zu Schadensersatz in Höhe von bis zu 40.000 Euro verurteilt, berichtet am 18. 1. 2019 die Tagesschau auf ihrer Website. Beobachter rechnen demnach jetzt mit weiteren Klagen gegen den Autobauer.

Drei Urteile des Landgerichts Stuttgart bringen den Autohersteller Daimler demnach in Bedrängnis. Das Landgericht wertet nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" eine Besonderheit von Mercedes-Dieseln, das sogenannte Thermofenster, als unzulässige Abschalteinrichtung und verurteilte das Unternehmen zu Schadensersatz.

Diese Softwarefunktion sorgt in bestimmten Mercedes-Dieseln laut Tagesschau dafür, dass die Abgasreinigung bei tiefen Temperaturen gedrosselt wird. Das sei notwendig, um den Motor zu schützen, so das Argument des Herstellers. Das Gericht stellte nun erstmals deutlich fest, dass es sich um eine unzulässige Abschalteinrichtung handelt. Daimler wurde zu Schadensersatzzahlungen an die Autokäufer zwischen 25.000 und 40.000 Euro verurteilt, heißt es auf tagesschau.de.

Ein Gerichtssprecher sagte demnach auf Anfrage von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung", es seien viele weitere Klagen anhängig. Er rechne zudem mit einer erheblichen Zahl neuer Kläger

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