P&R-Pleite: Beim Gründer ist fast nichts zu holen

Auf der ersten Gläubigerversammlung des Containervermieters P&R gab es lange Gesichter, berichtet am 29. 5. 2019 FONDS PROFESSIONELL online. Zwar hätten aus dem Vermögen des Gründers diverse Immobilien in Deutschland, Österreich und der Karibik sichergestellt werden können. Doch deren Verkehrswerte dürften die Forderungen der Anleger nicht annähernd erfüllen.

In den Insolvenzverfahren wurde relativ schnell klar, dass die P&R-Gesellschaften nur einen Bruchteil des etwa 3,5 Milliarden Euro hohen Anlagevolumens zurückzahlen können, heißt es bei FONDS PROFESSIONELL online. Der Unternehmenschef hat Ende 2018 selbst Privatinsolvenz angemeldet und sei mit Forderungen in Höhe von einer Milliarde Euro konfrontiert. Die höchsten Ansprüche haben die insolventen P&R-Gesellschaften gestellt, in die Anleger investiert hatten, heißt es weiter.

Der Insolvenzverwalter des P&R-Gründers habe zwar Vermögenswerte sichergestellt, die Gläubiger werden davon aber nicht viel haben. "Es ist weiterhin allenfalls eine marginale Quote zu erwarten", zitiert das Portal einen Teilnehmer der Versammlung.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) zieht aus den Erkenntnissen den Schluss, dass es für P&R-Anleger wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, gegen den Firmengründer vorzugehen. Vor diesem Hintergrund würden zahlreiche Anleger gegen ihren Vermittler beziehungsweise Berater vorgehen – und das zumindest teilweise mit Erfolg, schreibt FONDS PROFESSIONELL online. Demnach verurteilte das Landgericht Berlin kürzlich einen Finanzdienstleister zur Rückabwicklung eines P&R-Investments, weil dieser es seinem Kunden in einem Schreiben als krisensicher, rentierlich und überaus verlässlich angepriesen habe.

Aufgrund wiederholter Falschberatung im Zusammenhang mit dem Abschluss mehrerer Containerdirektinvestments bei P&R hat auch ein von KWAG RECHTSANWÄLTE vertretener Anleger Klage vor dem Landgericht Bremen eingereicht.

Die Anlagen sind auch durch Kreditinstitute, zum Beispiel die Sparkassen, vertrieben worden. Wurde von dort nicht korrekt über Risiken aufgeklärt, machen wir als spezialisierte Fachanwälte für Bank-und Kapitalmarktrecht mit jahrelanger Erfahrung Schadensersatz für Sie geltend.

Warten Sie nicht weiter, auch wenn es immer noch heißt, "Ruhe bewahren", es werde sich schon alles zum Guten wenden. Das wird ganz sicher nicht passieren. Auch die genannten Mieteinnahmen werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erlösen lassen!

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