Kreise: A380-Produktion wieder in Gefahr

Emirates überlegt offenbar, ihre bestehenden A380-Bestellungen auf den sparsameren Airbus A350 umzuschreiben. Damit stünde die Fortführung des Doppelstöcker-Programms rund ein Jahr nach seiner Rettung erneut vor dem Aus, berichtet am 1. 2. 2019 unter anderem das Fachmagazin airliners.de

Airliners.de beruft sich dabei auf einen Bericht der Nachrichtenagentur "Reuters". Danach gibt es bei A380-Großkundin Emirates Überlegungen, ihre Bestellung über 36 Maschinen ganz oder teilweise auf das sparsamere Langstrecken-Modell A350 umzuschreiben. In einem Presse-Statement bestätigte Airbus demnach, dass man sich mit Emirates in Gesprächen über den A380-Vertrag befinde. Die Details seien aber vertraulich. Laut "Reuters" lehnen Emirates und der ebenfalls betroffene Triebwerksbauer Rolls-Royce eine Stellungnahme bisher ab.

Ohne den Auftrag müsste Airbus die Produktion des doppelstöckigen Flugzeugs wohl einstellen, vermutet airliners.de. Mit dem Deal würde die A380 mindestens noch zehn Jahre gebaut, wie der europäische Konzern damals mitteilte. Ohnehin fährt Airbus die A380-Produktion seit Jahren zurück. Im vergangenen Jahr lieferte der Konzern demnach noch zwölf Maschinen aus. Für dieses Jahr seien acht Jets geplant und ab 2020 sollen nur noch sechs Flugzeuge pro Jahr fertiggestellt werden. Diese Pläne basierten alle auf den 36 offenen Emirates-Bestellungen.

„Der Markt für Großraum-Flugzeuge ist mausetot“, sagen Experten. Das gelte auch für den Zweitmarkt, obwohl die tragenden Strukturen der Flugzeuge nicht einmal die Hälfte ihrer Lebensdauer erreicht haben, 20 bis 40 Jahre können Maschinen normalerweise fliegen. Aber das typische zweite Leben bleibt dem A380 verwehrt. Nach ihrem Einsatz als Passagierflieger werden sie häufig zu Frachtern umgebaut. Für den A380 kommt das nach Expertenansicht aufgrund seiner Struktur mit Ober- und Unterdeck nicht infrage.

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