Kartell-Vorwürfe aus Brüssel: Deutschen Autobauern drohen Milliarden-Strafen

Die EU-Kommission vermutet illegale Absprachen in der deutschen Auto-Industrie bei der Abgasreinigungstechnik, berichten am 5. 4. 2019 verschiedene Medien, darunter auch das Portal finanznachrichten.de.

Die konkreten Beschwerdepunkte seien demnach an die Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen geschickt worden. Die drei größten deutschen Autobauer sollen von 2006 bis 2014 gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen haben, indem sie sich bei der Entwicklung von Technologien zur Reinigung der Emissionen von Diesel- und Benzin-Pkw absprachen, heißt es. Dabei hätten sie nicht zur Verbesserung von Produkten zusammengearbeitet, wie es rechtlich in Ordnung sei. Ganz im Gegenteil, sie hätten Konkurrenz um bessere Qualität vermieden, zitiert finanznachrichten.de die EU-Kommission. Der Kartellverdacht der EU war im Sommer 2017 bekannt geworden.

Wenn sich der Kartellverdacht bestätigt, haben Neuwagenkäufer unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz.

Anspruchsgrundlage für Schadensersatz ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Es  sieht neuerdings eine Beweiserleichterung durch die sogenannte Bindungswirkung vor: Das Bestehen eines Kartells muss nicht mehr von den Geschädigten bewiesen werden, vielmehr sind die Gerichte an die Feststellungen der Behörden gebunden.

Wenn Sie zu den geschädigten Fahrzeug-Besitzern gehören, sollten Sie unbedingt jetzt handeln.

Bei der Durchsetzung Ihrer Kundenrechte ist es sinnvoll, anwaltlich begleitet zu werden.  Unsere Kanzlei hat bereits für eine Vielzahl von Mandanten die notwendigen juristischen Schritte eingeleitet.

Wir sind Spezialisten für Schadensersatz.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Den in Auszügen zitierten Artikel finden Sie  HIER.