Insolvenz: Viel Gold bei Firma „PIM“

Nach der Insolvenz des mutmaßlich betrügerischen Goldhändlers PIM hat der vorläufige Insolvenzverwalter eine halbe Tonne Edelmetall erfasst, berichten am 14. 10. 2019 verschiedene Medien unter Berufung auf die Deutsche Pressseagentur, darunter auch die Oldenburger Nordwest Zeitung (NWZ).

Bei der Suche nach Vermögenswerten habe sich der vorläufige Insolvenzverwalter einen Überblick über sichergestellte Gold- und andere Edelmetall-Bestände in Depots und einem Ausstellungsraum der Firma verschafft, heißt es in der NWZ. Nach Schätzungen soll es sich um rund 500 Kilogramm handeln. Echtheit, Werte und Mengen würden vom Gutachter geprüft. Sehr fraglich ist allerdings, ob damit tatsächlich alle Ansprüche der Gläubiger befriedigt werden können. Immerhin sollen in den vergangenen zehn Jahren mehr als drei Tonnen Gold an Anleger verkauft worden sein.

Gegen Verantwortliche der PIM Gold aus Heusenstamm in Hessen laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt. Anfang September wurden Geschäftsräume durchsucht, Gold beschlagnahmt und eine Person festgenommen – u.a. wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs. In der Folge meldete die Firma Insolvenz an, schreibt die Nachrichtenagentur. Nach früheren Schätzungen könnten mindestens 10. 000 Anleger betroffen sein, hauptsächlich Kleininvestoren.

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