Flugzeugfonds funken "Mayday"

Flugzeugfonds galten bislang als stabile und relativ verlässliche Assetklasse. In den vergangenen beiden Jahren hat sich das jedoch schlagartig geändert, berichtet am 29. 4. 2019 FONDS PROFESSIONELL online.

In wenigen Wochen wird die japanische Fluggesellschaft ANA demnach ihren ersten Airbus A380 in den Regelbetrieb schicken. Er soll fortan zwischen Tokio und Honolulu (Hawai) verkehren. Ebenfalls in Kürze soll ANA zwei weitere Maschinen dieses Typs vom Herstelle Airbus übernehmen. In Europa sorgt das jedoch nicht für Euphorie, heißt es bei FONDS PROFESSIONELL online.

Denn der Airbus ist nur etwas mehr als zehn Jahre nach seiner Markteinführung bereits wieder Geschichte. Mehrere Fluggesellschaften wie Singapore Airlines, Air France und Lufthansa trennen sich von A380-Maschinen. Und da in den vergangenen Jahren keine neue Bestellungen eingangenen sind, wird Airbus das Flugzeug schon bald nicht mehr produzieren.

Die Airbus-Entscheidung sei für den Beteiligungsmarkt ein schwerer Schlag, heißt es auf der Fianz-Plattform. In der Vergangenheit haben 20 Publikumsfonds insgesamt 21 Maschinen vorfinanziert. Die Anleger haben rund 1,6 Milliarden Euro in die A380-Portfolios investiert und die Geldgeber würden einer ungewissen Zukunft entgegen blicken.

Abgesehen davon seien Anleger immer wieder mit der drohenden Insolvenz oder sogar dem Bankrott der Airline, die Leasingnehmer in ihren Fonds sind, konfrontiert. Als aktuelle Beispiele nennt FONDS PROFESSIONELL online: Einerseits kämpft die britische Regionalfluggesellschaft Flybe ums Überleben. Dabei erwarten die neuen Eigentümer auch Unterstützung der deutschen Fondsgesellschaften. Die Anleger haben den Forderungen des Flybe-Managements größtenteils zugestimmt. Andererseits konnte die Germania aus Berlin ihren Absturz nicht mehr verhindern.

Wenn Sie in Flugzeugfonds, etwa bei der Dr.-Peters-Group, engagiert sind, sollten Sie umgehend Kontakt mit uns aufnehmen.

Anleger sollten unbedingt sicherstellen, dass ihre etwaigen Ansprüche nicht verjähren! Lassen Sie sich nicht von der Fondsgesellschaft "einlullen". Wenn die aktuellen Liquiditätsengpässe nicht behoben werden, kann Ihr Kapital zumindest teilweise verloren sein. Es gilt jetzt Ansprüche zu sichern, um später nicht leer auszugehen.

Dazu muss entweder die Fonds-Emittentin einen Verjährungsverzicht erklären oder Sie können als Anleger alternativ einen Güteantrag stellen, der die Verjährung ebenfalls hemmt.

Achtung: Wenn Sie als Anleger jetzt nichts unternehmen, verlieren Sie sämtliche Ansprüche!

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