IHR GUTES RECHT IN BESTEN HÄNDEN

KWAG RECHTSANWÄLTE

Wir sind Experten für Schadensersatz und eine der führenden Kanzleien
für Bank-, Wirtschafts- und Kapitalmarktrecht in Deutschland

MEHR ERFAHREN
Direkt-Investment

Container-Desaster

P&R-Insolvenzverfahren sind eröffnet - Anleger von Container-Direkt-Investments können Forderungen anmelden. Wir prüfen Ihre Ansprüche auf Schadensersatz. Erstprüfung kostenlos.

MEHR ERFAHREN
Dieselgate

Dicke Luft - nicht nur aus Wolfsburg

Geben Sie den "Stinker" jetzt zurück! Warten Sie nicht, bis Ihre Ansprüche verjährt sind. Auch die neue Musterfeststellungsklage hilft Ihnen nicht wirklich weiter. KWAG RECHTSANWÄLTE bieten persönliche Beratung und ausgewiesene Kompetenz. Für juristische Soforthilfe klicken Sie auf MEHR ERFAHREN.

MEHR ERFAHREN
Widerruf

Geld zurück beim Autokredit

Bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung können Sie Ihren Leasing- oder Finanzierungsvertrag jederzeit widerrufen. Sie bekommen dann Ihr Geld zurück. Schicken Sie uns Ihren Vertrag. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie unsere juristische Einschätzung.

MEHR ERFAHREN
Lkw-Kartell

Schadensersatz wegen Preisabsprachen

KWAG-Gutachten zur Schadenshöhe fertig: etwa 10 Prozent Schaden pro LKW! Erste Schadensersatzklage gegen Hersteller in Vorbereitung. Weiteres Gutachten für alle ab 2002 gekauften Fahrzeuge in Arbeit. Lassen Sie Ihre Ansprüche nicht verjähren!

MEHR ERFAHREN
Schifffahrtskrise

Schiffsfonds in Seenot

Immer mehr Handelsschiffe dümpeln ohne Auftrag und Ladung auf den Meeren. Hunderte Schiffsfonds sind schon insolvent. Aber fehlerhafte Fondsprospekte eröffnen Ihnen als Anleger gute Chancen auf Schadensersatz.

MEHR ERFAHREN

Abgas-Skandal: „Musterklage ist jetzt überflüssig“

VW-Vorstand Herbert Diess spricht von Betrug. Ausstieg aus Verfahren bis 30. September möglich. Weitere kundenfreundliche Urteile gegen VW.

KWAG-Pressemitteilung vom 3. 7. 2019

Bremen. Rechtsanwalt Jan-Henning Ahrens von der Bremer Kanzlei KWAG Rechtsanwälte empfiehlt betroffenen Dieselbesitzern, jetzt aus der Musterklage auszusteigen. „Das Verfahren ist überflüssig, wenn der VW-Vorstandsvorsitzende öffentlich einräumt, die seinerzeit Verantwortlichen hätten betrogen.“ Herbert Diess hatte in der ZDF-Sendung „Lanz“ am 18. Juni 2019, angesprochen auf das Verhalten von VW und die Installation illegaler Abschaltvorrichtungen, wörtlich gesagt: “Das, was wir gemacht haben, war Betrug.“ Damit sei die Musterklage für VW-Kunden überflüssig geworden. „Wenn der Vorstandsvorsitzende der VW AG einräumt, dass die damaligen Verantwortlichen betrogen haben, wozu dann noch eine langwierige Feststellungsklage, die eben genau das ans Licht bringen soll“, sagt Ahrens.

Seiner Ansicht nach sind VW-Kunden jetzt erheblich besser beraten, wenn sie individuell klagen. Ahrens: „Je länger man wartet, umso mehr steigt die Nutzungsentschädigung, die vom zu erstattenden Kaufpreis abgezogen wird - und eine Entscheidung im Musterklageverfahren wird dauern.“ Außerdem müssten Betroffene danach ohnehin individuell ihre Ansprüche geltend machen.

Obendrein würden jetzt immer mehr Gerichte im VW-Abgas-Skandal zugunsten der betroffenen Kunden urteilen. Aktuell hätten von KWAG vertretenen VW-Kunden vor den Landgerichten in Aurich, Düsseldorf, Freiburg, Oldenburg, Stade und Stuttgart gegen den Konzern gesiegt. Vorher hatte bereits das Landgericht Bremen ebenfalls zugunsten der Kunden geurteilt.

So habe etwa das Landgericht Stuttgart die Volkswagen AG wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung zur Rückzahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe eines VW Sharan 2.0 TDI verurteilt. Vom Schadensersatz wird ein Nutzungsersatz abgezogen. Laut Rechtsanwalt  Laut Rechtsanwalt Ahrens sehen das andere Landgerichte auch so. „Wir haben bereits Dutzende Urteile zugunsten der VW Kunden erstritten. Und das Netz der Landgerichtsbezirke, die VW-Kunden Schadensersatz zusprechen, wird immer dichter."

Es gebe daher keinen Grund, erst im Wege der langwierigen Musterklage Tatsachen feststellen zu lassen, die die Gerichte bereits jetzt zur Begründung ihrer Urteile heranziehen würden.

Auch höhere Gerichtsinstanzen hätten bereits signalisiert, zugunsten der Kunden zur urteilen. So habe der 1. Zivilsenat am Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg in einem kürzlich ergangenen, sogenannten rechtlichen Hinweis festgestellt, dass er den VW-Konzern im Diesel-skandal für schadensersatzpflichtig hält. Hintergrund war die Klage des Besitzers eines Audi A 1, der das Fahrzeug im Sommer 2013 gebraucht gekauft hatte. Nach dem Software-Update wegen der Abgasmanipulation klagte er auf Schadensersatz, verlor aber in der ersten Instanz vor dem Landgericht Oldenburg.  Das Berufungsgericht sieht den Fall jetzt völlig anders. Ahrens: „Das OLG geht nun auch von einer sittenwidrigen Schädigung des Käufers aus und machte deutlich, dass der Kläger mit seiner Berufung Erfolg haben werde.“ Auch dieser Kunde könne dann seinen Wagen gegen Nutzungsentschädigung zurückgeben. Außerdem soll  er die Anwaltskosten erstattet bekommen. Ob es der beklagte VW-Konzern nun tatsächlich zu einem OLG-Urteil kommen lässt, ist noch offen.

Allerdings können Betroffene laut Ahrens nur bis zum 30. September aus dem Musterklageverfahren aussteigen, um individuell gegen Volkswagen vorzugehen. Wenn Ende September wie geplant der erste Verhandlungstermin begonnen hat, sei kein Ausstieg mehr möglich. Sorgen, dass ihre Ansprüche inzwischen möglicherweise verjährt sind, müssten sie sich nicht machen. „Verjährung tritt entgegen anderslautenden Berichten tatsächlich erst Ende 2019 ein“, sagt Ahrens.

Die Pressemitteilung als PDF-Datei finden Sie  HIER.