Prospekthaftung

Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine anerkannte Expertise erarbeitet, für Investoren in geschlossenen Fonds Strategien für die kollektive Rechtsdurchsetzung zu entwickeln.

Dabei sehen wir den Schwerpunkt im Bereich sogenannter Prospekthaftungsklagen. Hier kommt es nicht auf individuelle Fehler in der Beratungssituation an, die wir für Sie auch selbstverständlich prüfen, sondern es geht um rechtliche und wirtschaftliche Fehler der Initiatoren bei der Konzeption der Fonds und der Erstellung der Verkaufsprospekte.

Sind solche Fehler lokalisiert, können Sie Schadensersatzansprüche gemeinsam mit Mitgesellschaftern schlagkräftig durchsetzen - etwa im Rahmen von sogenannten Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG). Die enorme Kostenersparnis bei dieser Art der Klagen, ist ein weiterer Vorteil.

Der Verkaufsprospekt muss ein zutreffendes Bild von der angebotenen Kapitalanlage vermitteln. Dazu hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits höchstrichterlich festgestellt, dass sämtliche Umstände, die für eine Beteiligungsentscheidung von Bedeutung sein können, richtig und vollständig dargestellt werden müssen.

Ein Prospekt ist aber auch zu beanstanden, wenn er falsche oder unvollständige Informationen liefert oder irreführende Darstellungen enthält. Auch wertende Aussagen müssen einen nachvollziehbaren Hintergrund haben. Neben diesen Kriterien spielt der Gesamteindruck des Prospekts eine Rolle. Insgesamt darf er keinen unrichtigen Gesamteindruck über die Chancen und Risiken der Investition beim Anleger erwecken.

Nach aktueller Rechtslage verjähren Prospekthaftungsansprüche nach drei Jahren.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die von uns bereits analysierten Prospektfehler hier nicht veröffentlichen. Eine Liste von "Fonds in Bearbeitung" finden Sie HIER.

Wir prüfen aber gern individuell für Sie den Verkaufsprospekt Ihrer Kapitalanlage. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Zur aktuellen Information versenden wir von Zeit zu Zeit ausführliche Rundschreiben an Anlegerinnen und Anleger von Fonds, die wir in Bearbeitung haben. Die Schreiben enthalten zum Teil auch Abstimmungsformulare und/oder Fragebögen.

Sie finden diese Rundschreiben mit den jeweiligen Anlagen hier als PDF-Dateien zum Download.

Wenn Sie künftig auch die aktuellen KWAG-Anleger-Rundschreiben per Post erhalten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Aktuelle Anleger-Information zum Fonds WestLB Trust 2

Wir haben in den vergangenen Monaten die Prospekte von Lebensversicherungsfonds genau analysiert und dabei festgestellt, dass offensichtlich keines dieser hochspekulativen Finanzprodukte in der Lage sein wird, das von den Anlegern investierte Kapital wieder zu erwirtschaften.

Der Prospekt des Fonds WestLB Trust 2 weist unter anderem folgende Fehler auf:

  • nicht nachvolziehbare prospektierte Ablaufleistungen der Kapitallebensversicherungen
  • zu hoch ausgewiesene Treuhandgebühren
  • Additionsfehler in den Prognoserechnungen
  • Zinsrechnung für Frendkapital nicht nachvollziehbar
  • zu hohe angenommene "innere Werte" der angekauften Versicherungspolicen
  • zu hohe Annahmen zur Policenverzinsung
  • unzureichende Sensitivitätsrechnungen

Kurz gesagt, der Fonds hat schwerwiegende Konstruktionsfehler und ist nie in der Lage gewesen, die versprochene Rendite zu erwirtschaften. Vielmehr ist der Verlust des von den Anlegern investierten Kapitals von Anfang an absehbar gewesen.

Wir haben deshalb inzwischen für WestLB-Trust-2-Anleger erste Klagen gegen die Fondsinitiatoren erhoben.

Da in der nächsten Zeit die zehnjährige Ultimoverjährung droht, sollten Sie auch nicht länger zögern, sondern unbedingt jetzt handeln, wenn Sie in den Fonds WestLB Trust 2 investiert haben.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, nutzen Sie gern unsere kostenlose Erstberatung und senden uns entweder das ausgefüllte Formular zu, das Sie HIER herunterladen können, oder Sie nehmen direkt Kontakt mit uns auf.


Aktuelle Anleger-Information zu HANNOVER LEASING Wachstumswerte Europa III GmbH & Co. KG (HL 193)

Erste Urteile beim Fonds Hannover Leasing 193 - Wachstumswerte Europa III

  • Gemeinsames Vorgehen der Gesellschafter möglich
  • Geschäftsführung und Treuhänder auswechseln



Sonderprüfung, außerordentliche Gesellschafterversammlung und Auswechselung der Geschäftsführung und des Treuhänders

Wir haben diesen Fonds im Auftrag unserer Mandanten sehr genau geprüft und neben dem Prospekt auch die Unternehmenskommunikation analysiert. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Ihnen als Anleger von Beginn an von Seiten der Geschäftsführung und der Treuhandgesellschaft des Fonds Hannover Leasing 193 – Wachstumswerte Europa III nicht die Wahrheit gesagt und Ihnen Wasser für Wein verkauft worden ist.
Bis heute versucht man, die eigenen Fehler zu verschleiern und Sie – entschuldigen Sie den Ausdruck –  für dumm zu verkaufen.

Obwohl auch Geschäftsführung und Treuhand längst klar sein sollte, dass dieser Fonds für die beteiligten Anleger zu einem Desaster wird, versucht man sie durch das „Prinzip Hoffnung“ bei der Stange zu halten und längst offensichtliche Schadensersatzansprüche der Anleger durch Erreichen der Verjährungsfrist zu vereiteln.

Unsere Mandanten möchten das nicht länger hinnehmen und wollen deshalb eine außerordentliche Gesellschafterversammlung als Präsenzveranstaltung durchsetzen, auf der:

  • eine Sonderprüfung der Fonds beschlossen wird,
  • die Treuhandgesellschaft ausgewechselt wird,
  • die Geschäftsführung ohne Entlastung abgewählt wird.

 

Für die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung, auf der dann diese Punkte diskutiert und beschlossen werden können, ist es nach dem Gesellschaftsvertrag notwendig, dass zehn Prozent des stimmberechtigten Kapitals einen solchen Antrag unterstützen.

Mit der Sonderprüfung soll unter anderem geklärt werden, ob der Fonds im Prospekt mit falschen Darstellungen zur Realisierbarkeit des Gesamtobjekts gearbeitet hat und ob es überhaupt realistische Grundlagen für die Renditeprognosen gegeben hat. Die Ablösung und die Auswechslung von Treuhandgesellschaft und Geschäftsführung sind nach Ansicht unserer Mandanten notwendig, da diese nicht die Interessen der Anleger vertreten, sondern nur das eigene Interesse beziehungsweise das der Muttergesellschaft Hannover Leasing im Auge haben.

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen Ihrer Mitgesellschafter auf Durchführung einer solchen Gesellschafterversammlung auch dann, wenn Sie selbst nicht gegen die Fondsinitiatoren vorgehen wollen.
Die Prüfung ist Ihr Recht als Gesellschafter und für Sie nicht mit Kosten verbunden.

Ein entsprechendes Formular können Sie hier herunterladen.

Urteile zu Prospektfehlern bei HL 193 Wachstumswerte Europa III
Es gibt inzwischen erste Urteile, die Prospektfehler in dem Fondsprospekt festgestellt haben. So führt das Gericht unter anderem aus: „Die Angaben im Prospekt zur Prognose und zum Objektwert sind unvollständig bzw. unzutreffend. “Die Feststellung eines solchen konzeptionellen Fehlers bei diesem Fonds ist eine mögliche Grundlage für Prospekthaftungsklagen gegen die Fondsinitiatoren Hannover Leasing, die Tochtergesellschaften und die Commerzbank AG, die diesen Fonds fast exklusiv vertrieben hat.

Prospekthaftungsklagen – gemeinsam zum Erfolg durch Musterklagen
Die Verluste dieses Fonds sind kein Zufall, sondern Ursache von Fehlern der Fondsinitiatoren, die vermeidbar gewesen wären. Auf die Fehler kann man sogenannte „Prospekthaftungsklagen“ stützen, die sich dann gegen die Fondsinitiatoren richten.
In diesen Klagen geht es darum, ob die seinerzeitigen Darstellungen im Fondsprospekt richtig oder falsch gewesen sind. Es kommt nicht auf die Beratungssituation an und es wird auch kein Beweis darüber erhoben, was Ihnen im Beratungsgespräch gesagt oder verschwiegen worden ist.
Bei der Prospekthaftung geht es in erster Linie um Rechtsfragen. Diese Form der Schadensersatzklagen wird durch einige Neuerungen im sogenannten „Kapitalanleger Musterverfahrens Gesetz“ (KapMuG) noch erleichtert.
Ist ein solches „KapMuG-Verfahren“  eröffnet, können sich alle anderen Anleger des Fonds diesem anschließen, ohne eine eigene Klage einreichen zu müssen. Das führt zu erheblichen Kostenersparnissen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, nutzen Sie gern unsere kostenlose Erstberatung und senden uns das ausgefüllte Formular, das Sie HIER herunterladen können.


Hier finden Sie weitere aktuelle Informationen und News zum Thema.




Ein Anleger handelt generell nicht „grob fahr­lässig“, wenn er im Vertrauen auf die vom Berater angeführte Sicherheit einer Geld­anlage einen Zeichnungs­schein unter­schreibt, ohne den Text zu lesen. Das berichtet die Zeitschrift FINANZTEST auf ihrer Internetseite.

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Wer in den Fonds investiert hat, sollte Schadensersatz gegen Anlageberater und Vermittler prüfen.

Eine Anlegerinformation von KWAG-Rechtsanwalt Marco Buttler.

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Bäume, die verrotten. Geld, das versickert. Wie 3500 Kleinanleger bis zu 70 Millionen Euro verloren, weil sie von Finanzberatern in bulgarische Forstplantagen gelockt wurden.

Von Heinz-Roger Dohms, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 10. 4. 2017

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Im Sommer 2000 haben viele Deutsche T-Aktien gekauft und große Verluste erlitten. Auf Schadenersatz müssen sie aber weiter warten, auch wenn das Oberlandesgericht Frankfurt die Telekom für einen schweren Fehler im Börsenprospekt verantwortlich macht.

Von der Deutschen Presseagentur (dpa),...

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Nach einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) ist das Auskunftsrecht eines Kommanditisten nicht auf den Jahresabschluss und dessen Prüfung beschränkt.

Von Stefan Löwer, erschienen auf Cash.Online am 5. 9. 2016 / 12:41 h

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Schifffahrtsmärkte und Fonds liegen weiterhin am Boden. Die börsennotierten ehemaligen Emissionshäuser hingegen haben sich berappelt. Der Löwer-Kommentar.

Erschienen auf Cash Online am 17. 8. 2016 / 09:46 h

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