Lebensversicherungsfonds

Lebensversicherungsfonds sind hochspekulative Finanzprodukte mit dem Risiko des Totalverlusts. Sie haben in den Jahren 2002 bis 2007 einen wahren Boom erlebt.

Dabei kann man drei große Gruppen unterscheiden. Allen gemein ist, dass die Fonds mit Anlegergeldern Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt aufkaufen, die Versicherungen fortführen und dann aus den Ablaufleistungen beziehungsweise den Fälligkeiten Gewinn erwirtschaften wollen. Unterschiedlich ist nur das Land, in dem die Versicherungspolicen aufgekauft werden. Die überwiegende Zahl der Fonds investiert in den deutschen Markt und kauft hier Kapitallebensversicherungen auf. Daneben gibt es Fonds, die in britische oder US-amerikanische Policen investiert haben.

Unabhängig vom Fondsanbieter und vom Investitionsgebiet hat es nach unserer Analyse keiner der Fonds bislang geschafft, auch nur das eingezahlte Kapital der Anleger zu erwirtschaften, von Gewinnen ganz zu schweigen.

Die Ursachen sind vielfältig, liegen aber allesamt in völlig unrealistischen Prognosen und Annahmen derFondsinitiatoren. Wir raten Ihnen hier zu Prospekthaftungsklagen nach dem „Kapitalanleger Musterverfahrensgesetz“ (KapMuG) und führen bereits bei vielen Fonds schon Hunderte von entsprechenden Klagen geschädigter Anleger. Weiterführende Informationen finden Sie in der "Infothek" unter dem Stichpunkt "Fonds in Bearbeitung".

Wir prüfen, ob Sie als Zeichner eines Lebensversicherungsfonds Ansprüche geltend machen können. Es liegen für Sie entsprechende Erstkontakt-Fragebögen für US-Lebensversicherungen sowie für britische und deutsche Fonds bereit.


Zur aktuellen Information versenden wir von Zeit zu Zeit ausführliche Rundschreiben an Anleger von einigen Lebensversicherungsfonds, die wir in Bearbeitung haben. Die Schreiben enthalten zum Teil auch Abstimmungsformulare und/oder Fragebögen.

Sie finden diese Rundschreiben mit den jeweiligen Anlagen hier als PDF-Dateien zum Download.

Wenn Sie künftig auch die aktuellen KWAG-Anleger-Rundschreiben per Post erhalten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Aktuelle Anleger-Information zum Fonds WestLB Trust 2

Wir haben in den vergangenen Monaten die Prospekte von Lebensversicherungsfonds genau analysiert und dabei festgestellt, dass offensichtlich keines dieser hochspekulativen Finanzprodukte in der Lage sein wird, das von den Anlegern investierte Kapital wieder zu erwirtschaften.

Der Prospekt des Fonds WestLB Trust 2 weist unter anderem folgende Fehler auf:

  • nicht nachvolziehbare prospektierte Ablaufleistungen der Kapitallebensversicherungen
  • zu hoch ausgewiesene Treuhandgebühren
  • Additionsfehler in den Prognoserechnungen
  • Zinsrechnung für Frendkapital nicht nachvollziehbar
  • zu hohe angenommene "innere Werte" der angekauften Versicherungspolicen
  • zu hohe Annahmen zur Policenverzinsung
  • unzureichende Sensitivitätsrechnungen

Kurz gesagt, der Fonds hat schwerwiegende Konstruktionsfehler und ist nie in der Lage gewesen, die versprochene Rendite zu erwirtschaften. Vielmehr ist der Verlust des von den Anlegern investierten Kapitals von Anfang an absehbar gewesen.

Wir haben deshalb inzwischen für WestLB-Trust-2-Anleger erste Klagen gegen die Fondsinitiatoren erhoben.

Da in der nächsten Zeit die zehnjährige Ultimoverjährung droht, sollten Sie auch nicht länger zögern, sondern unbedingt jetzt handeln, wenn Sie in den Fonds WestLB Trust 2 investiert haben.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, nutzen Sie gern unsere kostenlose Erstberatung und senden uns entweder das ausgefüllte Formular zu, das Sie HIER herunterladen können, oder Sie nehmen direkt Kontakt mit uns auf.


Hier finden Sie aktuelle Informationen und News zum Thema.



Der Lebensversicherer Prisma Life spricht offiziell davon, dass seine eigene Existenz bedroht ist. Eigner ist ein ostdeutscher Finanzunternehmer. Inzwischen hat er Millionen nachgeschossen.

Von Herbert Fromme, Köln, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 6. 12. 2016

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Das Landgericht Hamburg hat grundsätzlich grünes Licht für eine kollektive Klage nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrens-Gesetz (KapMuG) in Sachen „MPC Renditefonds Leben plus VI“ gegeben.

Von Stefan Löwer, erschienen auf Cash.Online, 13. 9. 2016 / 11.16 h

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KWAG–Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen wirft Fondsinitiatoren massive Prospektfehler vor und warnt Anleger vor drohender Verjährung

Pressemitteilung der Kanzlei KWAG - Rechtsanwälte vom 12. 9. 2016

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Der Bundesgerichtshof (BGH) fällte kürzlich eine bemerkenswerte Entscheidung: Etliche Lebensversicherungspolicen weisen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen auf. Kunden wurden zum Vertragsabschluss nicht alle Unterlagen vollständig ausgehändigt, sondern erst, als der Versicherungsschein schon...

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Die Deutschen sind Sparweltmeister, das ist jetzt ihr Problem: Denn ihr Geld vermehrt sich nicht mehr wie von selbst – es wird weniger. Die Niedrigzinspolitik der EZB entwertet alles: Sparkonto, Tagesgeldkonten, Lebensversicherungen. Ein Schreckgespenst geht um: Armut im Alter

Von M. Greive, M....

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Handelsblatt.com: Auf der Hauptversammlung von MPC Capital droht Stunk von Fondsanlegern: Sie fürchten, dass ihnen die jüngste Abkopplung der Fondsverwaltungstochter schaden könnte. 200 Fonds und 180.000 Anleger sind betroffen.

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FONDS professionell: Das Emissionshaus MPC Capital wird von der Kanzlei KWAG massiv angegriffen. Weil die Fondsprospekte fehlerhaft seien, fordern die Juristen nun, dass die MPC Gruppe die Forderungen gegen die Treundhandgesellschaft TVP übernimmt.

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