Newsletter-Archiv

Zum Öffnen der KWAG-Newsletter klicken Sie bitte auf das Plus-Zeichen vor der Monatsangabe. Sie können die Newsletter auch herunterladen und ausdrucken. Den entsprechenden Link finden Sie unter dem jeweiligen Text.

KWAG Newsletter Dezember 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Ewiges Widerrufsrecht bei Lebens- und Rentenversicherungen
  • S&K-Gruppe: Insolvenzverwalter fordert Auszahlungen zurück
  • Schiffsfonds in der Dauerkrise – Sichern Sie jetzt Ihre Ansprüche gegen Verjährung

 

 

Ewiges Widerrufsrecht bei Lebens- und Rentenversicherungen

Wir erläutern Ihnen, wie Sie aus schlecht laufenden oder bereits gekündigten Lebens- und Rentenversicherungen doch noch Geld herausholen können. Lebens- und Rentenversicherungen galten lange als das beliebteste Kapitalanlagemodell der Deutschen. Doch seit Jahren sinken die Renditen, hohe Abschluss- und Verwaltungskosten fressen die Gewinne auf. Nun kann man so eine Versicherung zwar kündigen, bekommt dann aber nur einen Bruchteil des bereits eingezahlten Geldes zurück.

Etwas anderes gilt allerdings, wenn man statt den betreffenden Vertrag zu kündigen, ihn widerruft. Sind nämlich die Widerrufsbelehrungen in den seinerzeit abgeschlossenen Verträgen fehlerhaft oder fehlen sie sogar ganz, so haben Sie als Kunde ein sogenanntes ewiges Widerrufsrecht. Sie können also noch heute Verträge widerrufen, die Sie vor Jahrzehnten abgeschlossen haben. Das gilt selbst dann, wenn Sie den Vertrag bereits gekündigt haben und Auszahlungen erhielten.

Durch einen Widerruf wird der Vertrag nämlich so behandelt, als sei er nie abgeschlossen worden und Sie bekommen die eingezahlten Beiträge fast vollständig zurück erstattet - zuzüglich einer attraktiven Verzinsung. Mehrere Tausend Euro Nachzahlungen sind in diesen Fällen keine Seltenheit. Wir prüfen gerne Ihre Lebens- und Rentenversicherungsverträge, ob Ihnen das ewige Widerrufsrecht zusteht. Mehr Infos erhalten Sie hier.

S&K-Gruppe: Insolvenzverwalter fordert Auszahlungen zurück

Anleger der mutmaßlichen Betrügerbande S&K-Gruppe bekommen in diesen Tagen überraschende Post: Der Insolvenzverwalter der S&K Real Estate Added Fondsgesellschaft mbh & Co. KG fordert darin gezahlte Ausschüttungen zurück. Angeblich hätten die Anleger die Ausschüttungen zu Unrecht erhalten, weil keine Gewinne erzielt worden wären.

Wir empfehlen Ihnen als Anleger der S&K-Gruppe, zunächst auf keinen Fall zu zahlen, weil der Anspruch aus unserer Sicht keineswegs feststeht.

Auch die ebenfalls vom Insolvenzverwalter angeregte Anmeldung der Forderung zur Insolvenztabelle ist aus unserer Sicht nicht unproblematisch. Es steht nämlich zu erwarten, dass der Insolvenzverwalter diese bestreiten wird. Wir prüfen außerdem, ob Anleger ihrerseits mit Schadensersatzansprüchen aufrechnen können.

Wenn Sie sich finanziell bei der S&K-Gruppe engagiert haben, prüfen wir die Rechtslage gern für Sie. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wirft den beiden S&K-Firmengründern fast 50 Straftaten vor – darunter auch schweren banden- und gewerbsmäßigen Betrug. Der Schaden soll bei rund 240 Millionen Euro liegen.

 

Schiffsfonds in der Dauerkrise – Sichern Sie jetzt Ihre Ansprüche gegen Verjährung

Die Krise in der internationalen Handelsschifffahrt nimmt kein Ende. Immer mehr Fonds, die sich bisher mit Sanierungskonzepten oder aufgrund langfristiger Charterverträge noch über Wasser halten konnten, geraten nun zunehmend auch in Bedrängnis.

Schadensersatzansprüche für Anleger betroffener Fonds sind in vielen Fällen möglich und haben durchaus gute Erfolgsaussichten, da viele Fondsprospekte stümperhaft gemacht sind und teilweise eklatante Fehler aufweisen.

Allerdings unterliegen solche Schadensersatzansprüche einer 10-jährigen Verjährungsfrist. Realistisch lassen sich Ansprüche also nur noch für Fonds durchsetzen, die in 2007 oder später gezeichnet worden sind, wenn Sie nicht bereits mit verjährungsunterbrechenden Maßnahmen aktiv geworden sind.
Sogenannte Prospekthaftungsklagen in Verbindung mit einem Verfahren nach dem Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG) bieten eine attraktive Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Anlegern kostengünstig vor Gericht Ihr Recht zu erstreiten. Wir führen solche Verfahren bereits in einer Vielzahl von Schiffsfonds und haben Dutzende weitere Verfahren in Vorbereitung.

Falls Sie also auch einen Schiffsfonds gezeichnet haben, der nicht das hält, was man Ihnen versprochen hat, so senden Sie uns gern dieses Formular ausgefüllt zurück.

Wir prüfen kostenlos, welche Handlungsoptionen sich für Sie ergeben.

 

Weitere aktualisierte Informationen etwa zu Regressmöglichkeiten für Betroffene des „LKW-Kartells“  und vielen anderen wichtigen Themen finden Sie auf unserem Internet-Auftritt www.kwag-recht.de.

 

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen zu den bevorstehenden Feiertagen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom Dezember 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

KWAG Newsletter November 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Urteil mit Signalwirkung: Schiffsfonds nicht zur Altersvorsorge geeignet
  • Styropor-Entsorgung: Einfach Wegwerfen kann jetzt sehr teuer werden
  • VW-Abgas-Skandal: Immer mehr Entscheidungen zugunsten geschädigter Käufer

 

Urteil mit Signalwirkung: Schiffsfonds nicht zur Altersvorsorge geeignet

In einem Verfahren in Sachen „HCI Shipping Select XXIV“ stellte jetzt das Landgericht Itzehoe fest, Beteiligungen an Schiffsfonds sind spekulative Anlagen, „die sich nur für Anleger eignen, die Erfahrungen in Beteiligungen haben und bereit sind, die besonderen Risiken, die mit ihnen verbunden sind, auch einzugehen“. Anders ausgedrückt: Schiffsfonds sind hochriskant und allenfalls etwas für Profi-Zocker. Sie sind deshalb zur Altersvorsorge generell ungeeignet, urteilten die Richter und sprachen dem klagenden Anleger Schadensersatz plus Zinsen zu. Er hatte laut Gericht ausdrücklich darauf hingewiesen, Wert auf eine sichere und stabile Anlageform mit langfristigem Vermögenserhalt zu legen.

Das Urteil hat in seiner bemerkenswerten Klarheit Signalwirkung auch für viele andere Schiffsfondsbeteiligungen.

Wir prüfen deshalb kostenlos Ihre Fondsbeteiligung und erläutern Ihnen anschließend, ob Sie gemeinsam mit anderen Anlegern und somit kostengünstig im Rahmen sogenannter Prospekthaftungsklagen gegen die Fondsinitiatoren vorgehen können.

Senden Sie uns einfach den ausgefüllten Erstprüfungsfragebogen zurück und eine Kopie der jeweiligen Beitrittserklärung zum Fonds bzw. Ihres Zeichnungsscheins.

Die Richter stellten außerdem fest, dass Anlegern bei Schiffsfonds – anders als etwa bei Immobilienfonds – keine Sachsubstanz zur Absicherung des eingesetzten Kapitals zur Verfügung stehe, denn auch die Preise für Schiffe seien stark von Schwankungen und Krisen abhängig und könnten sogar auf Schrottniveau fallen.

Bemerkenswert sind nicht nur die klaren Worte des Gerichts, sondern auch seine Ausführungen, dass die Risikohinweise in Fondsprospekten nicht ausreichen, um Anlegern ein vernünftiges Bild dieser hochspekulativen Assetklasse zu vermitteln. So heißt es im Urteil, in den Prospekten werden „die Risiken eher bagatellisierend dargestellt“ und es ist für Laien kaum zu erkennen, „welche Risiken vernachlässigbar und welche ernsthaft und existenziell sind“. Das Gericht greift damit unsere Kritik an zahlreichen Prospekten zu Schiffsfonds auf: Sie sind für normale Anleger schlicht unverständlich und verstecken die enormen Risiken zwischen bunten Bildchen und verwirrenden, manipulativen Grafiken.

Besonders heikel: Nach unseren Analysen droht bei 90 Prozent der nach 2006 aufgelegten Schiffsfonds ein erheblicher Kapitalverlust oder sogar die Insolvenz.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Weitere Informationen auf unserer Internetseite. 

Styropor-Entsorgung: Einfach Wegwerfen kann jetzt sehr teuer werden

Die Regelungen zur sachgerechten Entsorgung von Polystyrol sind geändert worden. Das betrifft nicht nur Unternehmen, sondern auch private Bauherrn. Der beliebte Dämmstoff ist besser unter dem Markennamen Styropor bekannt. Vor allem Fassaden werden mit Polystyrol gedämmt. Hier hat das leichte, schneeweiße Material einen Marktanteil von 85 Prozent unter anderem wegen der günstigen Anschaffungskosten und dem hohen Dämmwert.

Seit einigen Wochen muss Styropor, das mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt worden ist, aber als sogenannter „Gefährlicher Abfall“ entsorgt werden. Das verursacht erhebliche Kosten. Und wer gegen die neue Vorschrift verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Bei der Umsetzung der neuen Vorschriften ergeben sich allerdings massive Unsicherheiten wegen des uneinheitlichen Vollzugs durch die Behörden in den einzelnen Bundesländern.

Dazu stellen sich zahlreiche Fragen: Bin ich oder ist mein Betrieb betroffen? Wie erfülle ich in Zukunft korrekt meine Entsorgungspflichten? Worauf muss ich jetzt beim Bau, beim Abbruch oder einer Sanierung achten? Was muss ich künftig bei entsprechenden Angeboten, Verträgen oder bei der Kalkulation beachten? Die richtigen Antworten bekommen Sie bei uns. Wir bieten Ihnen seit Kurzem auch umfassende Beratungs- und Projektierungsleistungen im Zusammenhang mit allen juristischen Fragen aus dem Umweltrecht. Nicht nur in Sachen Polystyrol, auch im Abfall- und Immissionsschutzrecht, Anlagenzulassungsrecht, Altlasten- und Bodenschutzrecht sowie Wasserrecht.

Sprechen Sie uns an. Ausführliche Erläuterungen zur wichtigen Thematik von KWAG-Rechtsanwalt Andreas Erren finden Sie HIER. Mehr zum Tätigkeitsfeld „Umweltrecht“ finden Sie auf unserer Internetseite.

VW-Abgas-Skandal: Immer mehr Entscheidungen zugunsten geschädigter Käufer

Volkswagen will wegen der Abgasmanipulationen VW-Käufer und Händler in den USA mit insgesamt fast 15 Milliarden Dollar entschädigen, aber europäische und deutsche Kunden sollen leer ausgehen. VW verweist auf unterschiedliche Gesetzeslagen, dennoch urteilen neuerdings auch immer mehr deutsche Gerichte zugunsten der Käufer. Auch die EU-Kommission forderte den Autobauer auf, eine Entschädigung und in bestimmten Fällen auch den Rückkauf des Autos anzubieten. Volkswagen müsse außerdem unbefristet garantieren, dass die Umrüstung keine negativen Auswirkungen habe. Dazu hat Volkswagen aber bislang geschwiegen. Zögern Sie deshalb als betroffener Autobesitzer jetzt nicht mehr; wir setzen Ihr gutes Recht durch – auch gegen einen Großkonzern.

Umfassende Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten unter „VW-Abgas-Skandal

 

Laufend aktualisierte Informationen etwa zu Regressmöglichkeiten für Betroffene des „LKW-Kartells“, dem Widerruf von Lebens- und/oder Rentenversicherungsverträgen und vielen anderen wichtigen Themen aus dem Bereich des Wirtschaftsrechts finden Sie auf unserem Internet-Auftritt www.kwag-recht.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom November 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

 

KWAG Newsletter Oktober 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Flugzeugfonds – Haftungsfalle für Anleger
  • Schifffahrtskrise – Fondsanleger zahlen die Zeche
  • Aktuelle Informationen auf den KWAG-Internetseiten

 

Flugzeugfonds – Haftungsfalle für Anleger

Wir haben Sie bereits in unserem August-Newsletter auf massive Probleme hingewiesen, die bei Flugzeugfonds zu erwarten sind. Leider haben sich unsere Befürchtungen bestätigt: Singapore Airlines wird ihren Leasingvertrag für das Großraum-Passagierflugzeug Airbus A380 nicht verlängern. Das trifft unmittelbar alle Investoren, die sich am Dr. Peters Fonds Nr. 129 beteiligt haben. Sie stehen ab Oktober 2017 wahrscheinlich ohne Mieter und damit ohne Einnahmen da, denn ein Folgenutzer oder gar ein Käufer für die Maschine wird kaum gefunden werden. Großraumflugzeuge sind ein Auslaufmodell. Andere Gesellschaften werden sich ebenfalls in Kürze von den geleasten Maschinen trennen.

Neben der Dr.-Peters-Gruppe, mit allein 12 Flugzeugfonds im Portfolio, hat auch die Hannover Leasing GmbH & Co. KG zwei Fonds für den mittlerweile ungeliebten A380 aufgelegt, die ebenfalls in Schwierigkeiten kommen werden.

Wir raten Ihnen als Anleger von Flugzeugfonds dringend, unverzüglich sicherzustellen, dass Ihre etwaigen Ansprüche nicht verjähren. Denn zehn Jahre nach Beitritt zum Fonds tritt die sogenannte Ultimoverjährung ein. Das heißt, nach zehn Jahren verjähren unwiderruflich jegliche Schadensersatzansprüche gegen die Fondsinitiatoren und auch gegen die beratende Bank.

Auf Ihrem Zeichnungsschein finden Sie das Datum Ihrer Zeichnung. Wir prüfen auch gern Ihren Verkaufsprospekt auf mögliche Fehler. Außerdem klären wir für Sie, ob seinerzeit Ihre persönliche Anlagesituation im Hinblick auf eine anleger- und anlagegerechte Beratung ausreichend berücksichtigt wurde. Sie finden HIER einen entsprechenden Fragebogen. Die Erstberatung ist kostenlos

Wir streben für alle Flugzeugfonds spezielle Verfahren nach dem Kapitalanleger Musterverfahrens Gesetz (KapMuG) an, also Musterverfahren, an denen Sie sich gemeinsam mit anderen Anlegern mit überschaubarem Kostenrisiko beteiligen können. Wir werden zudem zeitnah ein externes Gutachten zu den betroffenen Flugzeugfonds beauftragen, von dem Sie gegen eine geringe Gebühr profitieren können.

Eine Liste aller Flugzeugfonds, die wir aktuell unter Beobachtung genommen haben, finden Sie HIER.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Weitere Informationen auf unserer Internetseite.

 

Schifffahrtskrise – Fondsanleger zahlen die Zeche

Die Handelsschifffahrt steckt gegenwärtig in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Die südkoreanische Großreederei Hanjin ist insolvent, der Gewinn der dänischen A. P. Moeller-Maersk ist im zweiten Quartal 2016 von 1,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf schmale 134 Millionen US-Dollar eingebrochen. Immer mehr Schiffe werden stillgelegt. Weltweit dümpeln mittlerweile rund fünf Prozent der Containerschiffe ohne Auftrag und Ladung auf den Meeren. Die anderen fahren kaum noch die Kosten für Betrieb und Kapitaldienst ein: Die Frachtraten sind im freien Fall. Bis zum Jahr 2008 wurden Tages-Charterraten von 27.000 bis 43.000 US-Dollar erzielt, heute sind es laut Branchendienst Clarksons Research gerade mal noch 9000 US-Dollar.

Eine der wesentlichen Ursachen für die aktuelle Krise: Die Schiffe sind teilweise mit einer Quote von bis zu 70 Prozent Fremdkapital finanziert sind, statt im Wesentlichen mit Eigenkapital. Das muss zwangsläufig in die Katastrophe führen, weil die Reeder, die keine oder nur wenige Schiffe selber betreiben, auf die veränderten Marktbedingungen, insbesondere auf sinkende Charterraten, nicht reagieren können, indem Schiffe abgestoßen werden.

Die Vertriebe, darunter auch einige namhafte Banken und Sparkassen, die vielen ahnungslosen Sparern Anteile an den geschlossenen Schiffsfonds angedreht haben, waschen ihre Hände nun in Unschuld und hoffen darauf, dass die Schadensersatzansprüche der Anleger rechtzeitig verjähren. Vielen Anlegern fehlt vor dem Hintergrund einer vermeintlichen Übermacht der Gegner schlicht der Mut, sich zur Wehr zu setzen, um ihr Kapital zurück zu holen.

Das muss nicht sein. KWAG - Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Tausend Anleger, die in unterschiedlichen Schiffsfonds investiert haben. Die Bandbreite reicht von der Individualklage gegen die Bank, die als Vertrieb aufgetreten ist, über mehrere hundert Anleger starke „Sammelklagen“ gegen Initiatoren und Reedereien bis hin zu den sogenannten Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG), in denen sich Anleger gemeinsam mit anderen kostengünstig zusammenschließen können. Details zu den Besonderheiten eines KapMuG-Verfahrens in Zusammenhang mit der sogenannten Prospekthaftung finden Sie HIER.

Wir prüfen die individuellen Ansprüche der Anleger zunächst kostenfrei und empfehlen dann die geeignete Vorgehensweise.

Mehr zum Thema „Schiffsfonds“ finden Sie HIER

 

Aktuelle Informationen auf den KWAG-Internetseiten

Aktuelle Informationen etwa zu bereits laufenden KapMug-Verfahren bei Lebensversicherungs- und Schiffsfonds, zu Schadensersatzforderungen von VW-Kunden, Regressmöglichkeiten für Opfer des „LKW-Kartells“, Widerruf von Lebens- und/oder Rentenversicherungsverträgen und vielen anderen Themen finden Sie auf unserem Internet-Auftritt www.kwag-recht.de. Ein Besuch lohnt sich.

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom Oktober 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

 

KWAG Newsletter August 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Schadensersatz: Kanzlei-Kooperation klagt für Sie gegen das Lkw-Kartell
  • Absturz? – Dr.-Peters-Flugzeugfonds in heftigen Turbulenzen
  • Neu bei KWAG – Rechtsanwälte: Immobilien- und Umweltrecht

 

Schadensersatz: Kanzlei-Kooperation klagt für Sie gegen das Lkw-Kartell

Zur leichteren Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen langjähriger illegaler Preisabsprachen unter den großen Nutzfahrzeug-Herstellern haben wir uns jetzt mit mehreren Kanzleien zur „Anwaltskooperation LKW-Kartell“ zusammengeschlossen. Gegenwärtig sind daran neben KWAG - Rechtsanwälte die Kanzlei Rückoldt, Ringel und Coll, (Brake), Rechtsanwälte Bartholl & Rehbehn (Kiel) sowie die Anwaltskanzlei Winter (Kornwestheim) beteiligt. Weitere Kanzleien werden sich anschließen. Wir bündeln damit unsere Fachkompetenzen in den Bereichen „Schadensersatz bei Massenverfahren“, „Kartellrecht“ und „Transportrecht“ zum Vorteil unserer Mandanten. Weiterer Vorteil der Kooperation: Das Kostenrisiko wird minimiert. Als betroffenes Logistikunternehmen behalten Sie Ihren gewohnten juristischen Ansprechpartner vor Ort und müssen sich nicht anonymen „Klageunternehmen“ anschließen, können sich aber trotzdem der geballten Schlagkraft eines großen Kanzleiverbundes sicher sein.

In der Zeit zwischen 1997 und 2011 sind unzählige Kunden geschädigt worden, weil die Lkw-Hersteller sich der Konkurrenzsituation entzogen haben, die für Käufer von Vorteil gewesen wäre. Unter dem Motto: „Regional beraten, bundesweit handeln, gemeinsam gewinnen“ werden wir Daimler, DAF, Iveco, MAN, Scania und Volvo/Renault auffordern, Ihnen zehn bis 20 Prozent des Kaufpreises zu erstatten. Gleiches gilt für Fahrzeuge aus Leasingverträgen. Für eine kostenlose Erstberatung brauchen wir zunächst lediglich die Kauf- oder Leasingverträge der betroffenen Lkw.

Egal ob als international tätiges Logistikunternehmen mit großer Flotte oder als Einzelunternehmer mit einem einzigen eigenen Fahrzeug, fordern Sie die überbezahlten Kauf- oder Leasing-Summen von den Herstellern zurück.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

Absturz? – Dr.-Peters-Flugzeugfonds in heftigen Turbulenzen

Anlegern von DS-Flugzeugfonds der Dr. Peters Group drohen massive Verluste. Singapore Airlines zögert, Leasingverträge für fünf Flugzeuge des Typs Airbus A 380 zu verlängern. Vier der Maschinen gehören den Dr.-Peters-Fonds. Das Emissionshaus aus Dortmund hatte damit geworben, man biete Fonds, „die in erstklassige, moderne und marktgängige Flugzeuge investieren und die nach Ablauf der Leasingverträge aufgrund ihrer modernen Technik eine hohe Wahrscheinlichkeit für rentable Anschlussleasingverträge oder vergleichsweise hohe Verkaufserträge in Aussicht stellen“.

Davon kann nun überhaupt keine Rede mehr sein. Riesen-Airbusse sind nicht mehr gefragt. Auch die australische Qantas will eigentlich fest bestellte Maschinen jetzt nicht mehr abnehmen. Andere Fluggesellschaften wollen ebenfalls weg vom A 380. Einen „Secondhand-Markt“ für das größte Passagierflugzeug der Welt gibt es offensichtlich auch nicht. Seit Monaten versuchen Fondsgesellschaften vergeblich, Interessenten zu finden.

Das Problem für Anleger: Die Erstcharter für Flugzeuge läuft meistens zehn Jahre, also genau so lange wie die absolute Verjährungsfrist, die sogenannte Ultimoverjährung, nach der alle Ansprüche zehn Jahre nach dem Beitritt zum Fonds verjähren. Der Fonds selbst ist aber auf 15 Jahre angelegt oder länger. Mit anderen Worten: Wenn es kritisch wird, sind Ihre Ansprüche verjährt. Eine perfide Konstruktion, die quasi alle Anlegerrechte aushebelt.

Unser Rat: Betroffene Anleger sollten ihr Investment unbedingt genau prüfen oder besser gleich einen spezialisierten Rechtsanwalt mit der Prüfung beauftragen. In Betracht kommen Ansprüche wegen Prospekthaftung und solche gegen die Berater. Wichtig ist, die Verjährungsfrist genau zu notieren und gegebenenfalls jetzt entsprechende Maßnahmen zur Hemmung einzuleiten. Wir stehen Ihnen dabei als Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht gern zur Seite.

 

Mehr zu Flugzeugfonds finden Sie hier.

 

Neu bei KWAG – Rechtsanwälte: Immobilien- und Umweltrecht

Durch die wachsende Nachfrage nach  Immobilien und Grundstücken entsteht ein zunehmender Flächenverbrauch. Deshalb müssen langfristig mehr und mehr Industrie- und Gewerbeflächen, aber auch Flächen für Wohnbau auf problematischen, weil schadstoffbelasteten Arealen ausgewiesen werden. Wir bieten Ihnen deshalb künftig auch umfassende Beratungs- und Projektierungsleistungen im Zusammenhang mit allen juristischen Fragen aus dem Immobilien- und Umweltrecht.

Die Federführung hat dabei Rechtsanwalt Andreas Erren, der Anfang August in unsere Kanzlei eingetreten ist. Seine Schwerpunkte sind unter anderem Abfall- und Immissionsschutzrecht, Anlagenzulassungsrecht, Altlasten- und Bodenschutzrecht sowie Wasserrecht. Er vertritt Sie kompetent und professionell, wenn Sie entsprechend investieren wollen. Aber auch, wenn Sie für eine Altlast verantwortlich sind und de-investieren müssen. Wir übernehmen außerdem gern ein Mandat für alle, die sich juristisch gegen Umweltbelastungen zur Wehr setzen wollen. Wir begleiten Sie bei Genehmigungsverfahren von Anlagen mit Öffentlichkeitsbeteiligung, bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und Scopingterminen.

Sie können sich auch auf Rechtsanwalt Errens umfassende Erfahrungen im Bau- und Werkvertragsrecht mit speziellen Fragen im Anlagenbau, etwa für Wasserreinigungs-, Abfallentsorgungs- und Biogasanlagen – auch im internationalen Bereich - verlassen. Wie auf seine fundierten Kenntnisse im Patent-, Marken- und Lizenzrecht sowie bei der Vertragsgestaltung mit Know-how-Schutz ebenfalls mit internationalen Bezügen.

Grundstücksgeschäfte haben immer auch konkrete Verbindungen zu den klassischen Kapitalanlage- und Finanzierungsfragen, die bei uns ohnehin bestens vertreten sind. Deshalb bieten wir Ihnen zum allgemeinen Immobilienrecht ebenfalls künftig eine umfassende juristische Beratung.

Mehr zu unserem erweiterten Portfolio erfahren Sie auf unseren Webseiten „Immobilienrecht“ und „Umweltrecht“.

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom August 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

 

KWAG Newsletter Juni 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Letzte Chance für den „Widerrufsjoker“
  • Bearbeitungsentgelte auch bei Unternehmenskrediten unzulässig
  • Abgas-Skandal – Was Sie als VW-Aktionär wissen sollten

 

Warum wollen Sie Geld verschenken? „Widerrufsjoker“ sticht nur noch bis zum 21 Juni 2016!

Wenn Sie bislang noch gezögert haben, jetzt wird es wirklich allerhöchste Zeit: Am 21. Juni um 23:59 Uhr ist endgültig Schluss mit dem „Widerrufsjoker“.

Bisher war es bei Verbraucherdarlehen, die nach 2002 abgeschlossen oder angepasst worden sind, in vielen Fällen möglich, die Verträge zu widerrufen. Der Grund:  fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, die die Banken jahrelang benutzt haben. Wir haben in rund 80 Prozent der von uns geprüften Verträge entsprechende Fehler gefunden. Die Chance ist damit ziemlich hoch, dass auch Ihr Darlehensvertrag fehlerhaft ist.

Sie verschenken also bares Geld!

Mit erfolgreichen Widerrufen konnten wir zahlreiche Mandanten aus alten, hochverzinslichen Darlehensverträgen befreien, ohne dass sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen mussten. Wenn auch Ihr Vertrag fehlerhaft ist, können Sie die gegenwärtige Niedrigzinsphase nutzen und Ihre Zinsbelastung deutlich senken. 

Aber Sie müssen jetzt unbedingt rasch handeln. Melden Sie sich umgehend bei uns. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Erstprüfung Ihrer Darlehensverträge.

Mehr erfahren Sie hier.

 

Bearbeitungsentgelte – auch bei Unternehmenskrediten unzulässig

Banken haben häufig Bearbeitungsentgelte bei der Vergabe von Krediten erhoben. Inzwischen ist es gefestigte Rechtsprechung, dass diese „Gebühren“ bei Verbraucherdarlehen unzulässig sind und von den Banken erstattet werden müssen.

In einem aktuellen Urteil hat das Oberlandesgericht Frankfurt jetzt festgestellt, dass Gebühren auch bei Unternehmenskrediten unzulässig sind. In der Entscheidung heißt es, die vom Bundesgerichtshof zum Bearbeitungsentgelt bei Verbraucherkrediten entwickelten Grundsätze seien auch auf Unternehmenskredite anzuwenden. Sie können deshalb die Bearbeitungsentgelte auch bei geschäftlichen Darlehen zurückfordern.

Mehr erfahren Sie hier

Ein Video zum Thema finden Sie hier.

 

Abgasskandal – was Sie als VW-Aktionär wissen sollten

In den vergangenen Tagen sind weitere schwere Vorwürfe gegen Volkswagen bekanntgeworden. Danach sollen VW-Mitarbeiter schon lange vor dem öffentlichen Bekanntwerden der Abgasmanipulationen aufgefordert worden sein, wichtige Dokumente auf den Rechnern zu löschen. Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hat inzwischen Ermittlungen wegen Urkundenunterdrückung und versuchter Strafvereitelung aufgenommen. Nach Medienrecherchen soll ein hochrangiger Jurist des Konzerns die Vertuschungsaktion angeregt haben. 

Der jetzt Beschuldigte ist von Volkswagen aber offenbar als  Zeuge im Rechtsstreit mit Aktionären benannt worden. VW beruft sich demnach in entsprechenden Klageerwiderungen auf eben dessen Aussagen. Er soll angeblich bezeugen, dass in der Konzernspitze alles mit rechten Dingen zugegangen ist, dass man dort lange nichts von den Manipulationen in den USA gewusst habe und somit auch den Aktionären der Abgasskandal nicht früher angezeigt werden konnte.

Die Glaubwürdigkeit dieses Zeugen ist massiv erschüttert, auch wenn er die Vorwürfe bislang bestreitet. Das könnte die Chancen geschädigter Aktionäre erheblich verbessern.

Alle Informationen, die etwa die Staatsanwaltschaft Braunschweig oder das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BAFin) im Zusammenhang mit Insiderkenntnissen im Konzern erlangen, werden nach unserer Einschätzung eine erhebliche Rolle bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen unterlassener oder verspäteter Adhoc-Mitteilungen der VW AG spielen. Sie haben  als Aktionär allerdings nicht mehr viel Zeit, eine Schadensersatzklage einzureichen. 

KWAG – Rechtsanwälte hat bereits für zahlreiche Mandaten Akteneinsicht beantragt. Die schon angekündigten Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) bieten Aktionären außerdem eine günstige Möglichkeit, Schadensersatzansprüche gegen den VW-Konzern durchzusetzen, ohne selbst klagen zu müssen. Das reduziert das Kostenrisiko erheblich. Allerdings dürfen Sie auch hier die Fristen nicht verpassen.

Nehmen Sie am besten jetzt KONTAKT auf für eine kostenlose Erstberatung. KWAG-Rechtsanwälte kooperiert in Deutschland mit der renommierten US-Kanzlei Hausfeld sowie mit Rechtsanwalt Michael Winter aus Kornwestheim.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema – auch für VW-Besitzer - haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom Juni 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

 

KWAG Newsletter Mai 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Prospektfehler beim Fonds Hannover Leasing 193 - Wachstumswerte Europa III
  • MPC – MS Santa B Schiffe GmbH & Co. KG – Musterverfahren vor dem Start
  • MPC Rendite Fonds Leben plus VI – Warum Sie unbedingt jetzt handeln müssen
  • Wichtige Erinnerung: Widerrufsjoker sticht nur noch bis zum 21. Juni 2016!
  • KWAG intern: Regelmäßige Informationen jetzt auch auf YouTube

 


Prospektfehler beim Fonds Hannover Leasing 193 - Wachstumswerte Europa III

In einem Verfahren gegen die Fondsinitiatoren hat ein Gericht jetzt gravierende Prospektfehler festgestellt. „Die Angaben im Prospekt zur Prognose und zum Objektwert sind unvollständig bzw. unzutreffend“, heißt es dort. Solche konzeptionellen Fehler sind Grundlage für Prospekthaftungsklagen gegen die Fondsinitiatoren, die Tochtergesellschaften und die Commerzbank AG, die den Fonds fast exklusiv vertrieben hat.

Bei der Prospekthaftung geht es in erster Linie um Rechtsfragen. Diese Form der Schadensersatzklagen wird durch einige Neuerungen im sogenannten Kapitalanleger-Musterverfahrens-Gesetz (KapMuG) künftig noch erleichtert.

Ihr Vorteil: Sie können sich einem KapMuG-Verfahren unkompliziert anschließen und gemeinsam mit anderen Anlegern kostengünstig klagen.

Wir haben den Fonds geprüft und auch die Unternehmenskommunikation analysiert. Ergebnis: Den Anlegern ist von Seiten der Geschäftsführung und der Treuhandgesellschaft von Beginn an nicht die Wahrheit gesagt worden. Obwohl Geschäftsführung und Treuhand längst klar sein sollte, dass der Fonds für die Anleger zum Desaster wird, versucht man, offensichtliche Schadensersatzansprüche der Anleger durch Erreichen der Verjährung zu vereiteln.

Unsere Mandanten wollen das nicht länger hinnehmen und deshalb eine außerordentliche Gesellschafterversammlung durchsetzen.  Dabei sollen folgende Punkte beschlossen werden:

  • eine Sonderprüfung der Fonds
  • die Auswechslung der Treuhandgesellschaft
  • die Abwahl der Geschäftsführung ohne Entlastung.

Für die Einberufung der außerordentlichen Gesellschafterversammlung müssen zehn Prozent des stimmberechtigten Kapitals den Antrag unterstützen. Auch wenn Sie selbst nicht gegen die Fondsinitiatoren vorgehen wollen, unterstützen Sie bitte dennoch die Bemühungen Ihrer Mitgesellschafter. Das entsprechende Formular finden Sie hier.

Die Prüfung ist Ihr Recht als Gesellschafter und für Sie nicht mit Kosten verbunden.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung und senden Sie uns das ausgefüllte Formular zurück, das Sie hier herunterladen können.

 

MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe GmbH & Co. KG – Musterverfahren vor dem Start

Bei diesem Schiffsfonds haben wir bereits für mehr als 100 Anleger Prospekthaftungsklagen eingereicht und jetzt einen Vorlagebeschluss  des Gerichts für die Eröffnung des Kapitalanlegermusterverfahrens erhalten. Im nächsten Schritt wird nun der Musterkläger bestimmt. Sie können sich dem Verfahren anschließen, so wie es bereits mehr als 200 weitere Anleger des Fonds getan haben.

Je nach Zeichnungssumme müssen Sie mit einem Kostenrisiko von etwa fünf bis acht Prozent Ihrer Beteiligungshöhe rechnen. Darin sind auch die Gerichtskosten sowie eine eventuell notwendige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) enthalten.

Wie ein KapMuG-Verfahren genau abläuft, erläutern wir Ihnen gern in einem kostenlosen Erstgespräch. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage. Wir führen ähnliche Verfahren übrigens auch bei zahlreichen anderen Fonds, bei denen Sie sich unter Umständen ebenfalls noch anschließen können.

 

MPC Rendite Fonds Leben plus VI – Warum Sie unbedingt jetzt handeln müssen

Der 2006 aufgelegte Fonds hat in „gebrauchte“ Lebensversicherungen investiert und  hohe Renditen versprochen. Aktuell geht aber selbst die Fondsgesellschaft nicht mehr davon aus, dass die Anleger ihr Kapital zurückerhalten werden. „Ausschüttungen“ erfolgen eigentlich nur noch in Form von Steuergutschriften bei der Kapitalertragssteuer. 

Schadensersatzansprüche können auch hier im Rahmen von Prospekthaftungsklagen und Kapitalanlegermusterverfahren durchgesetzt werden. Allerdings droht Fristablauf: Die absolute Verjährungsfrist beträgt zehn Jahre und läuft auf den Tag genau. Wenn Sie also zum Beispiel  am 1. Juni 2006 den Fonds gezeichnet haben, müssen Sie unbedingt bis zum 1. Juni dieses Jahres verjährungsunterbrechende Maßnahmen ergreifen. Das sind nur noch wenige Wochen.

Wir haben auch in diesem Fonds schon zahlreiche Klagen eingereicht und Anträge auf Eröffnung eines KapMuG-Verfahrens gestellt. Allerdings wird die Entscheidung  wahrscheinlich für viele Anleger wegen bereits eingetretener Verjährung zu spät kommen. Wir bereiten daher aktuell zusätzlich eine „Sammelklage“ vor, bei der Sie kostengünstig mit vielen anderen Anlegern gemeinsam gegen die Fondsinitiatoren vorgehen und Ihre Schadensersatzansprüche sichern können. Dieser Klage haben sich bis heute schon mehr als 100 Ihrer Mitgesellschafter angeschlossen. Sie sollten wegen der  drohenden Verjährung jetzt schnell handeln.

Nehmen Sie Kontakt  auf und wir erläutern Ihnen in einer kostenlosen Erstberatung gern unsere Strategie.

 

Wichtige Erinnerung: „Widerrufsjoker“ sticht nur noch bis zum 21. Juni 2016!

Bisher war es bei Verbraucherdarlehen, die nach 2002 abgeschlossen oder angepasst worden sind, in vielen Fällen möglich, die Verträge wegen fehlerhafter Belehrungen heute noch zu widerrufen. Mit einem Widerruf können Sie sich aus alten, hochverzinslichen Darlehensverträgen befreien, ohne dass Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Warten Sie nicht zu lange: Am 21. Juni 2016 ist ein für alle Mal Schluss mit dem „Widerrufsjoker“. Nutzen Sie also unsere kostenlose Erstprüfung Ihrer Darlehensverträge. 

Mehr erfahren Sie hier

 

KWAG intern: Regelmäßige Informationen jetzt auch auf YouTube

Die Anwälte der KWAG stellen künftig kurze Informationsfilme bei YouTube ein. Kurz und knapp auf den Punkt erläutern wir Ihnen aktuelle Themen, aber auch grundsätzliche Fragen aus dem Banken- und Wirtschaftsrecht. Sie finden den Zugang zum KWAG-YouTube-Kanal im Newsroom auf unserer Website oder direkt auf unserem YouTube-Kanal

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG - Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

Den KWAG-Newsletter vom Mai 2016 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken finden Sie HIER.

 

KWAG Newsletter April 2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe des KWAG-Newsletter finden Sie folgende interessante Themen:

  • Darlehenswiderruf: raus aus den hohen Zinsen - nur noch bis Juni 2016 möglich
  • Prozessfinanzierung: wie Sie ohne eigenes Risiko klagen können
  • KWAG intern: neue Homepage ist online

 


Raus aus den hohen Zinsen – „Widerrufsjoker“ sticht nur noch bis Juni 2016

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Bankenlobby die für die Kreditinstitute doch sehr teure Rechtsprechung zum Darlehenswiderruf stoppen würde. Das ist jetzt geschehen.

Bisher war es bei Verbraucherdarlehen, die nach 2002 abgeschlossen oder angepasst worden sind, in vielen Fällen selbst heute noch möglich, die Verträge zu widerrufen.

Der Grund:  fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, die Banken jahrelang benutzt haben. In rund 80 Prozent aller von uns geprüften Verträge, haben wir entsprechende Fehler gefunden.

Mit erfolgreichen Widerrufen konnten wir unsere Mandanten aus alten, hochverzinslichen Darlehensverträgen befreien, ohne dass sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen mussten.

Wenn Ihr Vertrag auch fehlerhaft ist, können Sie ebenfalls die gegenwärtige Niedrigzinsphase nutzen und Ihre Zinsbelastung deutlich senken.

Aber Achtung: die Zeit drängt. Sie müssen jetzt handeln. Der Gesetzgeber hat die Widerrufsmöglichkeit bis zum 21. Juni 2016 begrenzt. Danach wird der „Widerrufsjoker“ nicht mehr stechen. Warten Sie also nicht zu lange. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Erstprüfung Ihrer Darlehensverträge.

Mehr erfahren Sie hier.

 

Prozessfinanzierung: Klagen ohne finanzielles Risiko

KWAG - Rechtsanwälte arbeitet inzwischen erfolgreich mit einem Prozessfinanzierer zusammen. Der übernimmt bei Einzelklagen ab einem Streitwert von etwa  100.000 Euro das gesamte Prozessrisiko. Außerdem finanziert die Gesellschaft mögliche Prospekthaftungs- beziehungsweise KapMuG-Verfahren. Als Gegenleistung verlangt unser Prozessfinanzierer eine prozentuale Beteiligung am Erfolg. Die Prozentsätze sind abhängig vom jeweiligen Klagerisiko.

Jeder Fall bedarf einer individuellen Prüfung, die für Sie selbstverständlich kostenlos ist. Wenn Sie mehr erfahren wollen, sprechen Sie uns gerne an.

 

KWAG intern: neue Homepage online

Falls Sie bereits einem der Links gefolgt sind, haben Sie es sicher schon gemerkt: wir haben unseren Internetauftritt gründlich überarbeitet und dabei vor allem auf einen Mehrwert für Sie geachtet.

Jetzt finden Sie viele nützliche Informationen zum Bank-, Wirtschafts- und Kapitalmarktrecht noch konzentrierter und übersichtlicher. Alle Infos werden natürlich laufend aktualisiert. Auch wurden unsere Seiten  für die Darstellung auf Mobilgeräten optimiert.

Einen umfassenden Überblick über die Tätigkeitsfelder unserer Kanzlei finden Sie hier.
Eine Liste der Fonds, in denen wir bereits tätig sind, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die KWAG-Startseite erreichen Sie unter www.kwag-recht.de

Am besten legen Sie die Seite gleich als Favorit in der Lesezeichenliste Ihres Browsers ab.

Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen, Kritik und natürlich auch über ein Lob.

 

Mit freundlichen Grüßen

KWAG Rechtsanwälte

 

Ihr gutes Recht in besten Händen.

 

 

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