TopNews für Anleger

Gescheiterte Riesenräder: Anleger stellen Strafanzeige gegen die Deutsche Bank

Vorwurf: 2 Prozent höhere Provision war nur durch Kapitalanlagebetrug möglich

Aktuelles

27.07.2010
Anleger gehen gegen Premicon AG vor

Biodiesel-Fonds ECANOL Lubmin GmbH & Co. versäumte Aufklärungspflicht gegenüber mehr als 500...

23.07.2010
Panische Ratingagenturen verbieten Bewertungsnutzung

Spannender Artikel in der Financial Times Deutschland zu Rating-Agenturen:...

23.07.2010
Raus aus der Medienfondsfalle

Filmfonds waren aus der Sicht der Anleger begehrte Anlageobjekte. Die Ertragsvorstellungen wurden...

21.07.2010
Anlageberatung: Anwälte fordern Beweislastumkehr

Der aktuell veröffentlichte Test der Bankenberatung durch die Stiftung Warentest zeigt, was für...
01.01.2006

Argentinien-Anleihen

Mit Urteil vom 13.06.2006 hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main die Republik Argentinien zur Rückzahlung einer Anleihe nebst Zinsen verurteilt (Az.: 8 U 107/03). Das Gericht kam zum Ergebnis, dass ein Staatsnotstand - wie er von Argentinien geltend gemacht wurde - nicht mehr gegeben sei. Zum einen habe sich die wirtschaftliche Situation gebessert, zum anderen sei durch die Umschuldung im vergangenen Jahr die Staatsverschuldung deutlich reduziert worden, so das Gericht. Die Aussetzung der Klagen sei deshalb nicht mehr gerechtfertigt.

Die Revision wurde nicht zugelassen. Argentinien hat noch die Möglichkeit, Beschwerde beim Bundesgerichtshof zu erheben.

Urteil zum Download (ca. 136.58 KB) Mit der Entscheidung haben sich die Aussichten der Anleihegläubiger weiter verbessert, mit Hilfe der Gerichte doch noch eine vollständige Rückzahlung der Anleihen zu erreichen. Da für die verschiedenen Anleihen unterschiedliche Verjährungsfristen gelten, ist möglicherweise Eile geboten. KTAG Rechtsanwälte berät Anleihegläubiger, welche Vorgehensweise empfehlenswert ist.